Schweiz

Basel-Land

 

Burg Nr. 20

Ruine Münchsberg

Besucht am:

2002/04/05

 

 

 
 

Aussicht auf den Rebberg, Hinten die Gemeinte Aesch.

 

Burggraben

Mauerresten

 

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: in der 2. Hälfte des 13.Jh.
Zerstört: 1356
Km-Koordinaten: GPS: N: 47°27`35 /  O: 7°34`42 Wendeplatz; Bergmattweg
LK. Koordinaten: West-Ost. 610.080 Süd-Nord. 256.820
Gründer: Konrad III. Münch
Ortschaft: 4148 Pfeffingen
Infos:

Beim Wendeplatz Bergmattweg dem Wegweiser Ruine Schalberg folgen. Nach der Steilen Treppe liegt die Ruine Münchsberg vor ihnen.

Immer zugänglich. Wenig Mauerreste

Spärliche Reste einer ausgedehnten Burganlage mit mehreren turmartigen Gebäuden und grosser Ringmauer. Halsgraben im Osten vermutlich unvollendet.

Grundriss:
     
 

 

 

Geringe Trümmer der sehr bedeutenden Burgruine Mönchsberg, gelegen auf einem langgestreckten, in mehrere Felsköpfe gegliederten Grad über dem Eingang ins Klusertal, sind noch sichtbar. Heute erschlossen und erreichbar über den markierten "Burgengratweg" Der ursprüngliche Zugang führte von Südwesten her über einen in den Graben reichenden Geländesporn, von dem aus eine Brücke zum äusseren Burgtor in den Ringmauer führte. Dürftige Spuren des inneren Widerlagers sind noch sichtbar.

 
13 Jh.

Auf Eigengut erbaut von Konrad III. Münch, einem Angehörigen der Basler Adelssippe, in der 2. Hälfte des 13.Jh. Der von ihm begründete Famillienzweig nannte sich nach Münchsberg.

 
1318

Übergab er Burg und dazu gehörigen Grundbesitz dem Bischof von Basel und erhielt sie als Lehen zurück.

 
1356

Im Erdbeben von Basel kam der letzte Münch von Münchsberg um. Die Burg wurde zerstört. Erben des Lehens waren zunächst die Münch von Landskron.

 
1459

Die Herren von Rodberg.