Schweiz

Basel-Land

 

Burg Nr. 175

Ruine Madeln

Besucht am:

22.08.2004

 

   

   
    Äusserer  Graben Innerer Graben Mauerspuren    

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 11 Jh.
Zerstört: 1356 Erdbeben von Basel
Km-Koordinaten: West-Ost. 619.440  Süd-Nord. 261.780
Gründer: Herren von Eptingen
Ortschaft: 4133 Pratteln
Infos:

Immer zugänglich. Von Pratteln aus Richtung Geisswald und Chäpperli, ca. 20 Min Fussweg bis zum Wegweiser (Bad Schauenburg 35 min) dann den Südweg folgen nach der Rechtskurve noch ca. 5 Min dann nach Links den schmalen Fussweg den Berg Hoch (Sehr Steil), Die Ruine Liegt zuoberst auf dem Berg.

Grundriss:  
 

 

11 Jh.

Der Burghügel von Madeln war, wie Keramikfunde aus prähistorischer und römischer Zeit belegen, bereits vor dem Mittelalter besiedelt. Wie archäologisch weiter nachgewiesen werden konnte, entstand hier eine erste mittelalterliche Wehranlage bereits im 11.Jh. Das weitläufige System von hohen Wällen und tiefeingeschnittenen Gräben könnte auf diese erste Burg zurückgehen.

 
1280

Um 1280 wurde die zwischenzeitlich verlassene Anlage durch die Herren von Eptingen neu erbaut. Auf dem zentralen Felskopf wurde ein dreiteiliger Hauptbau mit verschiedenen kleinen Anbauten und zwei Zisternen errichtet. Die Eptinger bauten hier wohl auf gerodetem Eigenbesitz, besassen die eine Hälfte der Burg später aber als Lehen des Hauses Habsburg-Österreich.

 
1288

Ein Zweig der Eptinger nannte sich spätestens 1288 nach der neuen Burg "von Madeln". Ihr letzter Bewohner war Ritter Werner von Eptingen,

 
1356

Durch das Erdbeben von Basel zerstört. danach nicht wieder hergerichtet.

 
1521

Madeln wird in den Urkunden noch bis 1521 aus Bestandteil der Herrschaft Pratteln aufgeführt, bevor diese in den Besitz der Stadt Basel überging.

 
1939/40

Werdvolle Funde die 1939/40 bei Freilegungsarbeiten an den Tag kamen, werden heute im Kantonsmuseum Bastel-Land in Liestal aufbewahrt.