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Die Burg wurde möglicherweise erst nach der
zerstörung der Bedeutend grösseren Anlage Oberemannenberg erbaut
1350. |
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Ob sich vorher an der gleichen Stelle
eine Vorburg zu Obermannenberg befunden hat, kann nicht ausgeschlossen
werden. Interessant ist die eher ungewöhnliche Bauweise des runden
Bergfriedes: Bis auf eine Höhe von ca. sechs Metern weist der Turm gegen den
Halsgraben eine äussere, eckige Verstärkung auf. Die Burg steht am
Westabhang des Mannenberges, auf einem Felssporn, direkt über dem Absturz in
den heutigen Simmenlauf. Gut erkennbar sind der Bergfried und die lange
Mauer, welche das Burgareal gegen das östlich gelegene Wiesland abschliesst.
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Der Zugang zur Burg ist ganz
unten in dieser Mauer, direkt über dem steil abfallenden Gelände zu
vermuten. Der Grundriss der Hauptgebäude ist im Gelände noch ablesbar. |
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2007 |
Um die Burg zu sanieren, wurde
2007 unter Mithilfe des Archäologischen Dienstes die Stiftung Burg
Mannenberg gegründet Das Projekt kostet rund 770'000
Franken. Dank der Unterstützung von Bund und Kanton benötigt die
Stiftung nur noch rund 194'000 Franken an
Spenden, um es zu realisieren. |
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2010 |
Der Mannenberg erweitert die immer länger werdende
Reihe von Burgruinen, die der Archäologische Dienst in den letzten zwanzig
Jahren im Berner Oberland fachgerecht saniert hat. Jüngste Beispiele sind
der Restiturm in Meiringen, die Rothenfluh in
Wilderswil und die Burg Ringgenberg. |
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Besonders schön saniert, mit Aussichtsplattform. |
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Quellen: Zweisimmen, |
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