Schweiz

Bern

 

Burg Nr. 464

Ruine Mannenberg (Untere)

Besucht am: 30.05.2009

Mittelalterfest auf der Burg Mannenberg

01/02.07.2011, Freitag und Samstag

Sanierung

 

   

   
                 

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1350
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 595.480  Süd-Nord. 157.680
Gründer:  
Ortschaft:

3770 Zweisimmen

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 

 

Die Ruine ist immer zugänglich,

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine, Under der Burg

GPS: N: 46°34.246 /  O: 7°22.982

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg.  Ja, Gut gepflegt und eingerichtet.

 

Bauweise:    
Höhe: 988  m.ü.M GPS: N: 46°34.218 /  O: 7°22.768
Burgentyp:    
Nein Nein
 
 
Länge: 300 m  
Wanderzeit: 15 min Schwierigkeit:  
 

 

 

Die Burg wurde möglicherweise erst nach der zerstörung der Bedeutend grösseren Anlage Oberemannenberg erbaut 1350.

 
 

Ob sich vorher an der gleichen Stelle eine Vorburg zu Obermannenberg befunden hat, kann nicht ausgeschlossen werden. Interessant ist die eher ungewöhnliche Bauweise des runden Bergfriedes: Bis auf eine Höhe von ca. sechs Metern weist der Turm gegen den Halsgraben eine äussere, eckige Verstärkung auf. Die Burg steht am Westabhang des Mannenberges, auf einem Felssporn, direkt über dem Absturz in den heutigen Simmenlauf. Gut erkennbar sind der Bergfried und die lange Mauer, welche das Burgareal gegen das östlich gelegene Wiesland abschliesst. 

 
 

Der Zugang zur Burg ist ganz unten in dieser Mauer, direkt über dem steil abfallenden Gelände zu vermuten. Der Grundriss der Hauptgebäude ist im Gelände noch ablesbar.

 
2007

Um die Burg zu sanieren, wurde 2007 unter Mithilfe des Archäologischen Dienstes die Stiftung Burg Mannenberg gegründet Das Projekt kostet rund 770'000 Franken. Dank der Unterstützung von Bund und Kanton benötigt die Stiftung nur noch rund 194'000 Franken an Spenden, um es zu realisieren.

 
2010

Der Mannenberg erweitert die immer länger werdende Reihe von Burgruinen, die der Archäologische Dienst in den letzten zwanzig Jahren im Berner Oberland fachgerecht saniert hat. Jüngste Beispiele sind der Restiturm in Meiringen, die Rothenfluh in Wilderswil und die Burg Ringgenberg.

 
 

Besonders schön saniert, mit Aussichtsplattform.

 
 

Quellen: Zweisimmen,

 
 
Letzte Aktualisierung: 18.11.2010 Fehler entdeckt?