Deutschland

Rheinland-Pfalz

 

Burg Nr. 274

Ruine Metternich

Besucht am:

15.04.2006

 

   

 

   
    Bogen Schissen Der Bogenbauer M. Kramer   Palas Großer Ostermarkt    
     

 

     
      Turm und die Mosel   Der fünfeckige Bergfried      

 
Bewertung:
Erstmalige Erwähnung: 1268
Zerstört: 27. Februar 1689
LK. Koordinaten: West-Ost. 000  Süd-Nord. 000
Gründer:  
Ortschaft: 56814 Beilstein
Grundriss:
   
 
   
 

HP Burg Metternich

Die Burg ist im Privatbesitz und kann nur von April bis 1. November täglich von 9.00 bis 18.30 Uhr besichtigt werden,

 

Kein Absturzgefahr.

 

Nicht mit dem PKW zu erreichen, Fußweg vom Ort bis zur Burg ca. 5-10 Minuten

GPS: N: 50°06`20 /  O: 7°14`23

 

Restaurant in der Burg, Fürst-Metternich-Stube mit sehr guter Küche zu äußerst moderaten Preisen und einer tollen Sonnenterrasse !

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Die Burg liegt auf einem schmalen Berggrad ca. 150 m oberhalb des romantischen Moselörtchens Beilstein. Erhalten sind außer Teilen des Berings noch Fragmente der 3 Burgtore, in der Oberburg 2 Palaswände mit Kamin, div. Mauerreste, ein Kellerabgang und zur Bergseite hin eine Bastion, sowie der 5-eckige 14 m hohe Bergfried, der bestiegen werden kann

 

Länge: Von Dorf aus Ca. 500 m
Wanderzeit: Ca. 10 Min.
Schwierigkeit: Leicht und Wunderschön,
 

 

1268

Die Burg wird als ein Lehen des Erzstifts Köln im Besitz der vom vorderen Hunsrück stammenden Herren von Braunshorn erst 1268 bei Gelegenheit eines Lehnsauftrages an den Herzog von Jülich erwähnt. Sie war aber zweifellos viel älter.

 
1363

Erhielt die Herrschaft nach dem Aussterben der Braunshorn Kuno von Winnenburg, der Gatte der Lisa von Braunshorn.

 
1371

Wurde die Burg als Offenhaus Kurpfalz übertragen.

 
1480

Um 1480 kam es zum Streit eines Kuno von Winnenburg, der seine Mutter aus der Burg verstieß. 1488 fand der Streit durch Vermittlung von Kurpfalz und Kurtrier und Vergleich ein Ende.

1593

Ein neuer Familienstreit erhob sich um 1593, in welchem Philipp von Winnenberg, Burggraf von Alzey, die Burg seines Bruders Kuno nachts erstieg und eroberte.

 
1620 - 1634

In den Jahren 1620 - 1634 war die Burg von den Spaniern, dann von den Schweden besetzt.

 
1637/51

Nach dem Aussterben der Winnenburg im Jahre 1637 wurde die Herrschaft den Herren von Metternich zugesprochen, 1651 aber durch den Trierer Kurfürsten Philipp Christoph von Soetern eingezogen und seinem Bruder Philipp Franz zu Lehen gegeben. Schon im folgenden Jahr erreichten jedoch die Brüder Emmerich Wilhelm und Lothar von Metternich auch die Belehnung durch Kurtrier.

 
1689

Am 27. Februar 1689 fand die Zerstörung "der schönen, stolzen Burg" durch die Franzosen unter Graf Montalt statt. Am 12. Oktober des Jahres kam es zu einer neue Verwüstung; die Mobilien wurden nach dem Montroyal geschleppt.

 
 

Der letzte Inhaber der Herrschaft war der österreichische Staatskanzler und spätere Fürst von Metternich. Nach der Einnahme des Landes durch Frankreich wurde die Burg Privatbesitz des Juden Simon.

 
1873

Kam sie in Besitz des Fabrikanten Ravend und des Geheimen Baurats Ende in Berlin, des Baumeisters der Burgwiederherstellung in Cochem, im folgenden Jahr ging sie in den alleinigen Besitz von Ende. Dann übernahmen der Deutschamerikaners Knocke und seine Erben die Burg.

 
1922

Nahm der Weingutsbesitzers Koelzer in Beilstein sie in seinen Besitz. Danach fanden Sicherungsarbeiten an den Burgmauern statt.

 
 

Die Burg Metternich befindet sich heute im Besitz der Familie Sprenger-Herzer.