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Auf dem schmalen
Felsgrat zwischen der Burg Reichenstein und dem Hohlen Felsen finden sich
die Reste der Ruine Mittel-Birseck (castrum
medium) |
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Von der
nördlichen Feste sind nur geringe Mauerspuren erhalten. Die Anlage bildet
ein Rechteck, das sich über eine natürliche, durch Felsformationen gebildete
Terrasse erstreckt. Zugang auf der n. Seite. Hier Spuren einer Rampe und
eines Tordurchlasses. Von der östlichen Ringmauer noch ein grösseres
Fragment aufrecht. Lagerhaftes Mauerwerk mit bebändertem Verband. Keine
Spuren einer inneren Überbauung erhalten. |
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Auf dem
höchsten Punkt des Felsgrates befand sich möglicherweise ein Turm. In den
hier beschriebenen Trümmern sind die Überreste der im 13. Jh. urkundlich
bezeugten Burgen Mittel-Birseck (castrum medium)
zu
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Über das genaue Alter der
vier Burgen liegen keine gesicherten archäolog. Erkenntnisse vor. Die
ältesten erhaltenen Mauerteile sind in die Mitte des
13. Jh. zu datieren. Es ist jedoch zu vermuten, dass auf dem gleichen
Platz schon vorher Burgen gestanden haben. Als ihre ältesten Besitzer nennen
die Quellen die Gf. von Frohburg. 1245 gingen
alle vier Burgen in den Besitz des Hochstifts Basel über. Die Basler
Fürstbischöfe behielten die Vordere Birseck.
in eigener Hand und machten sie zum Sitz eines Amtmanns, der die Herrschaft
B. verwaltete. Sie selber hielten sich hier häufig tageweise auf. Die drei
anderen B.-Burgen übertrugen sie als Lehen der Fam. Reich. Die Obere B.
wurde in der Folge in Reichenstein umbenannt. Von den beiden mittleren
Burgen (Hohle Felsen) wurde eine bereits 1292
als längst zerstört bezeichnet, die andere zu Beginn des
14. Jh. verlassen |
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Quellen:
Burgen von A bis Z, Werner Meyer |
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