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Burg Nr. 323 |
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Besucht am: 22.02.2007 |
Grösste Burgruine des Thurgaus
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| Turm | Südmauern, Turm | Zweiter Bering | Palas | Vorburg |
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| 1300 |
Die Neuburg wurde vermutlich um 1300 durch die Familie Tumb erbaut. |
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| 13 Jh. |
Deren Stammsitz war die gleichnamige Feste Neuburg bei Götzis im Vorarlberg. Wann die Tumbs erstmals in der Region von Chur erschienen sind, ist unsicher. Wahrscheinlich liessen sie sich im frühen 13.Jh. in Untervaz nieder und errichteten dort die Burg Rappenstein. |
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| Die Kernbauten verstärkte man wohl gegen Ende des 13 Jh. durch eine Vorburg. | |||||
| 1274 |
Wird die Burg erstmals erwähnt. |
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| 1345 |
Vertrag zwischen den beiden Brüdern Tumb, Siegfried und Johann, und dem Bischof von Chur. Siegfried und Johann traten für drei Jahre in die Dienste des Bischofs und mussten ihm die Burg offen halten. |
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| 1360 |
Ging die Burg Pfandweise an die Gebrüder Buwix über, die mit Österreich einen Dienstvertrag abgeschlossen hatten. |
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| 1385 |
War die Familie Tumb wieder im Besitz der Feste. |
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| 1396 |
lagen die Tumbs mit den Rhäzünser in Fehde, weshalb sie Vieh von einer derer Weiden stahlen und auf die Neuburg brachten |
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| 1400 |
Um 1400 trat Johann von Neuburg in die Lehnshoheit des Bischofs ein, was ihn politisch vom Bischofssitz Chur abhängig machte. |
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| 1450 |
Gelangte die Herrschaft an die Ravensburger Kaufmannsfamilie Mötteli von Rappenstein, in deren Besitz sich auch die Burg Rappenstein befand. |
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| 1496 |
Verkaufte Rudolf Mötteli die Burg an den Bischof von Chur, in dessen Besitz sie bis 1577 blieb. Die Gemeinde Untervaz erwarb dann die Burg für 6000 Gulden und überliess die Anlage dem Verfall. |
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| 1600 |
Um 1600 ist die Burg so baufällig geworden, dass sie <<gar ohnbequem>> zu bewohnen war. |
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| 1699 |
Fällt auch ein Teil der Umfassungsmauer um. |
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| 17 Jh. |
Bis zum 17 Jh. wurde die Anlage auch immer wieder aus- und umgebaut, so hat Ursula von Tumb ab 1540 den Brunnen neu errichtet und die Burg modernisiert. |
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| 1742 |
Inzwischen ist die Burg ans Kloster Rheinau übergegangen. Um 1742 lässt dieses alle einsturzgefährdeten Bauteile bis auf den Turm einreisen. |
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| 1813 |
Um 1830 fällt auch das Turmdach vollständig ein. |
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| 1930 |
Waldemar Ullmann erwirbt die Ruine 1930 und leitet erste Sicherungsmassnahmen ein. |
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| 2001-2003 |
Die Anlage wurde nach längerem Zerfall in den Jahren 2001 bis 2003 weitgehend gesichert und das Mauerwerk gefestigt. |
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| 2005 |
Im Jahr 2005 erfolgten auch größere Pflegemassnahmen in Wald und Flur der Umgebung, so dass der Platz heute ein bedeutendes Kultur- und Naturdenkmal darstellt. |
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19.02.2008