Von der alten Festung, die vom 13
Jh. an in drei Etappen ausgebaut worden war, Blieben der mächtige
Wohnturm und eine starke Schildmauer neben ausgedehnten Mauerresten
erhalten.
11 Jh.
Auf dem Ausläufer der
Blauenkette, die sich hier steil zum Birstal hinuntersenkt, stehen auch die
Ruinen des Schlosses, das den Namen des benachbarten Dorfes trägt. Die Burg
war einst die Stammfeste einer edelfreien Sippe, die sich ebenfalls nach dem
Dorfe nannte. Sie war im Birstal reich begütert und vermehrte ihren Besitz
durch ausgedehnte Rodungen. Zu dessen besserer Verwaltung errichtete sie im
11. Jh. Die Burg
Pfeffingen und später auch die Burg Dorneck.
12 Jh.
Gegen Ende des
12 Jh. Gelangte der
gesamte Besitz beim Aussterben dieser Familie in die Hände der Grafen vom
Saugern.
Nach dem Aussterben der
Saugern geht der Besitz an das mächtige Geschlecht der Thiersteiner.
1335-1406
Wurde Pfeffingen dreimal
belagert.
1356
Nach dem grossen Erdbeben von
1356 war nicht nur ausgebessert, sondern auch neu errichtet worden.
1445
Eroberung durch die Basler,
der leicht errungene Erfolg lies aber die Eroberer bald ihre Wachsamkeit
vergessen.
Eroberung durch den
österreichischen Landvogt im Sundgau, Peter von Mörsberg.
1449
Ein Versuch der Stadt,
die Burg erneut in ihre Gewalt zu bringen, misslang. In der (Breisacher
Richtung) fand man sich dann 1449
in einer Übereinkunft, die beiden Seiten ein leidliches Auskommen erlaubte.
1522
Dem Bischof von Basel
fielen 1522
Schloss und Herrschaft Pfeffingen zu. Von nun an residierten die
bischöflichen Vögte auf der Burg und erreichen im letzten Drittel des
16.Jh. deren
vollständigen Ausbau.
1618-38
Im
30 Jährigen Kriege war
die Festung vom Herzog Bernhard von Weimar eingenommen worden. Dan wider an
den Bischof von Basel.
1761
Von
1761
an wurde das Gemäuer der Burg auf Abbruch versteigert.
1931
Restauriert
1941
Bis
1941 in Privatbesitz, worauf sie der Kanton Basel-Land erwarb.
28.10.10
6,9
Millionen Franken wird
der Kanton Baselland aufwenden,
um die alte Burg vor dem
kompletten Verfall zu bewahren.