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Burg Nr. 265 |
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Besucht am: 11.02.2006 |
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| Bergfried | Palas |
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Im Bezug auf die Burg Radegg und ihre Erbauer, die Herren von Radegg, gibt es noch viele offene Fragen. |
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| 1188 | Das Geschlecht wird erstmals 1188 mit Heinrich Scado fassbar. | ||||
| 1200 | Die erhaltenen Mauerreste wurden nicht vor 1200 erbaut. | ||||
| 1225 |
Um 1225 wird erstmals ein Ritter "Rudolf nobilis dictus Schade de Radegg" genannt der mit dem Kloster Rheinau in Beziehung stand. Von welcher Art diese Beziehungen waren ist nicht ersichtlich. Erschwerend ist auch die Tatsache, dass es im 13.Jh. noch eine weitere Familie mit dem gleichen Namen existierte. |
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| 1270 |
Die Linien der Freiherren von Radegg und der bürgerlichen Schad von Radegg sind kaum auseinanderzuhalten. Letztere liessen sich im Spätmittelalter in Schaffhausen nieder, während die Freiherren um 1300 aus der Überlieferung verschwinden. Da ihre letzten Vertreter im Kloster Rheinau auftraten, darf man annehmen, dass sie zu diesem in guten Beziehungen standen. Möglicherweise versuchten die Radegger um 1270, das Kloster vor den Ansprüchen seiner Vögte, der benachbarten Freiherren von Krenkingen zu schützen. Jedenfalls ist die Burg Radegg um jene Zeit gewaltsam zerstört worden: Die auf der Innenseite geröteten Kalksteine lassen auf einen Brand schliessen, und bei den Ausgrabungen wurden Pfeilspitzen und Armbrustbolzen gefunden. |
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| 1333 |
Um 1333 starb das Freiherrengeschlecht aus. |
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| 14 Jh. |
Die Burg Radegg wurde im 14.Jh. gewaltsam zerstört, durch wen und aus welchem Grund ist nicht bekannt. |
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| 1923/1937 |
Ausgrabungen 1923, 1927 und 1936-1937 |
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| Quellen |
Werner Meyer (Red.) - Burgen der Schweiz, Bd. 5: Kantone Zürich und Schaffhausen. Zürich, 1982. Thomas Bitterli-Waldvogel - Schweizer Burgenführer. |
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