Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 380

Ruine Ringgenberg

Besucht am: 10.10.2007

 

     

     
        im Innern des Turmes Turm mit 2.5 Meter starken Mauer und einer Höhe von 18 Metern.      

 
Bewertung:
Baujahr, M.13 Jh.
Verlassen: 15 Jh.
LK. Koordinaten: West-Ost. 720.000 Süd-Nord. 177.560
Gründer:  
Ortschaft:

Trun/Zignau

Grundriss:
   
 
   
 

 

Die Burg ist Immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 46°44`18 /  O: 9°00`25

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise: Bruchsteine, Findlinge

822 M.ü.m
 
Ja Nein  
 
 
Länge: 200 m
Wanderzeit:
10 Min
Schwierigkeit: Leicht
 

 

 

13. Jh.

Aufgrund der Bauformen ist eine Entstehungszeit in der Mitte des 13. Jahrhunderts anzunehmen.

 
1283

Die Herren von Ringgenberg sind seit 1283 im Bünderland urkundlich nachgewiesen. Ursprünglich stammten sie aus Ringgenberg am Brienzersee, wo sie in der dortigen Burg Ringgenberg ihren Stammsitz hatten. Die gemeinsame Herkunft zeigt sich am gleichen Wappen, das eine Schnalle (= Ringgen) zeigt.

 
 

In Zignau waren die Ringgenberger Ministeriale des Abtes von Disentis;

 
1283 Wird Rudolf von Ringgenberg erwähnt.  
1325

Sind Johann und Anton von Ringgenberg als Bürgen für den Abt bezeugt

 
1351

Bei der Aufnahme Zürichs in den Bund der Eidgenossen, wurde die Feste Ringgenberg zum Grenzpunkt des Gebietes festgelegt, innerhalb dessen sich Zürcher und Eidgenossen militärisch unterstützen sollten.

 
15 Jh.

Im 15.  Jahrhundert spielte Rudolf von Ringgenberg, Stadtvogt in Chur, eine führende Rolle im Grauen Bund und im Gotteshausbund.

 
 

Im Verlauf des 15. Jahrhunderts scheint Ringgenberg verlassen worden zu sein. Gemäss einer Urkunde von 1494 war nur noch der zur Burg gehörende Hof bewohnt.

 
1960/61

In den Jahren 1960 bis 1961 wurden unter der Leitung des Architekten Christian Frutiger die Mauerkrone und die Turmdecke der Anlage restauriert. Damit verbunden war eine Notgrabung, die gemachten Funde liegen im Rätischen Museum in Chur.

 
 

Quellen: Werner Meyer: Burgen der Schweiz. Band 3. Silva Verlag. Zürich, 1983, Fritz Hauswirth: Burgen und Schlösser in der Schweiz. Band 8.

 
 
Letzte Aktualisierung: 06.02.2011 Fehler entdeckt?