Schweiz

Bern

 

Burg Nr. 384

Ruine Rothenfluh

Besucht am:

20.01.2008

 

     

     
          Burg Felsen      

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1298
Zerstört: bereits im Jahr 1577 Ruine
LK. Koordinaten: West-Ost. 632.500  Süd-Nord. 167.000
Gründer: Herren von Rothenfluh
Ortschaft:

3812 Wilderswil  
Grundriss:

1. Ursprünglicher Burgzugang, 3/4/5 Quermauer, 6 Burghof?, 7 Türe

 

 

 
 

 

Die Ruine ist Immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr. Achtung: In den Wintermonaten ist der Zugang wegen Stein- und Eisschlag gesperrt!

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 46°39`35 /  O: 7°51`2532

 

Restaurant in der Burg, Nein. im Dorf, Rest Bären

Feuerstelle bei der Ruine. Ja

 

Bauweise:  

Die Ruine Rothenfluh ist die einzige mit Mauerresten erhaltene Balmburg im Kanton Bern.

 
Nein Nein  
 
 
Länge:

Von Wilderswil Richtung Saxeten fahren - bis zum Parkplatz des Vita Parcours. Von dort ca 10 min zu fuss den braunen Wegweisern "Burgenweg" folgen. 1/2 Km,

Wanderzeit:
10 min
Schwierigkeit: Mittel
 

 

 

Den Namen dürfte ein breites rostrotes Band (Eisenoolith) in der sechzig Meter hohen Felswand über der Burg gegeben haben.

 
1221

Herren von Rothenfluh seien im Jahr 1221 erstmals in Urkunden aufgetaucht. Der letzte Vertreter des Geschlechts soll nach einem Brudermord in die Verbannung geschickt worden und dort verstorben sein

 
1298

Die Burg im sogenannten Tschingelsatz ist im Jahr 1298 erstmals schriftlich erwähnt: munitio sive balma dicta Rothenfluo (Feste oder Balm, Rothenfluh genannt).»

 
1908

Heute ist die Anlage im Eigentum der Burgergemeinde Wilderswil; im Jahr 1908 sollen noch bis 4 Meter hohe Mauern bestanden haben.

1946/47

Erfolgten undokumentierte grabungen

 
2003/04

Konservierung von 2003 und 2004

 
     
 

Der Bau der Burg habe die Höhlung fast vollständig ausgenutzt, verlautete dazu im weiteren: «Direkt an der vorderen Felskante stand die gut meterdicke Fassadenmauer, von der zu Beginn der Restaurierung kaum etwas mehr zu sehen war. Sie habe einst zwei grosse, direkt an den Felsen gelehnte Bauteile abgeschlossen: «Ein westlicher von 5 bis 6 auf 15 Meter dürfte den Wohnbau getragen haben, der 2 bis 4 auf 7 Meter messende östliche war vielleicht nicht überdeckt und diente als Burghof.» In der mittleren Quermauer finde sich talseitig das Gewände der einstigen Türe: «Wir dürfen uns aufgrund der Mauerstärken einen doppelgeschossigen Steinbau mit hölzernem Kammergeschoss unter Pultdach vorstellen, dessen Brettschindeln direkt an die unregelmässige Linie der Felshöhlung anschlossen.»

 
  (ehem.) Besitzer: