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Die Burg Rotzberg spielt in den schweizerischen
Befreiungssagen eine grosse Rolle. Dennoch fehlen direkte urkundliche
Hinweise über den Wehrbau |
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1239 |
Wie das Entstehungsjahr der Burg ungewiss ist, so gibt
es auch über den Zeitpunkt ihrer Zerstörung verschiedene Ansichten. Robert
Durrer setzt die Zerstörung der feste um 1239 |
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1470 |
Den heutigen Namen der Anlage nennt erst die älteste
Überlieferung der Freiheitssagen im Weissen Buch von Sarnen von
1470 |
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1616 |
Am 1798 war Ennetmoos
Schlachtfeld im Krieg der französischen Armee gegen Nidwalden, wobei die
Kapellen St. Jakob, St. Leonhard (erbaut 1616,
1717) und St. Magnus (erbaut
1672) sowie zahlreiche Wohnhäuser und Ställe
zerstört wurden. |
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Späteren Jahrhunderten noch als Hochwacht benutzt. |
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18 Jh. |
Im 18. Jh. richteten sich
Waldbrüder in der ausgedehnten Anlage häuslich ein. Im Sonderbundskrieg
diente das Burgareal als Hochwacht für Zeichen und Rauchsignale. |
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19 Jh. |
Ende des 19. Jh. befand
sich mitten im Burggelände eine Sommerwirtschaft. Als hier
1999 gar ein Hotel hätte erbaut werden sollen,
erwarb 1910 die Schweizerische
Eidgenossenschaft den ganzen Hügel für achtzehntausend Franken und stellte
die ausgegrabenen Bauteile nach gründlicher Konservierung unter
Bundesschutz. |
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1899 |
Ausgrabungen von 1899 im
Auftrag des Schweizerischen Gesellschaft für die Erhaltung historischer
Kunstdenkmäler. |
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09.05.2011 |
Die Ruine ist in einem schlechten Zustand. Der
Gemeinderat hofft auf Hilfe vom Bund. Peter Scheuber ist besorgt die bis zu
1.6 Meter dicke Ringmauer ist an gewissen Stellen in einem desolatem
Zustand. es klaffen Löcher im Gemäuer, Steine sind Locker (Das ist ein
Sicherheitsrisiko)
Der Gemeinderat Ennentmoss hat bei Gerold Kunz, dem
Denkmalpfleger des Kantons Nidwalden, einen schriftlichen Antrag auf
Restaurierung eingereicht. Eigentümerin der Ruine ist die Schweizerische
Eidgenosenschft. Dort ist sie in der Kategorie C. Dies seien Bauten, deren
Objektstrategie noch unklar sei, ergibt diese einen Handlungsbedarf, wird
saniert. Die Kosten würden der Bund übernehmen. (Neue Luzerner Zeitung) |
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„Rotzberg vor Zytten ein gar vest und gewalltigs
schloss glych vor disem jetzgemeldten Berg und Schloss (am Lopper) über den
Seew entzweder zur lingken Sytten dess Rotzlochs uff einem vast hohen und
nit unlustigen und strax in alle Höhe runden ussgespitzten Berg, der
Rotzberg genannt, von Thal ein halbe Stund Weges hinuff gelegen, hat sin
schöne Ussgesicht über alles uss zwuo allen 4 Winden, ist die Zwingmur in
die Runde gebuwen gsin von gar hartem Gestein vast starck und diser Zyt noch
by einer Halbarten hoch, wie ichs selbs uff dem Augenschyn gesechen.
Hindenhar gegen Underwalden ist der Berg zam und Weydsam, vornenhar gegen
dem Sew gantz verwaldet und vast allersyts vaast stotzig und gäch.“
Geschichtsschreiber Renwart Cysat 1610 |
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