Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 372

Ruine Schiedberg

Besucht am:

09.10.2007

 

     

     
                 

 
Bewertung:
Erstmalige Erwähnung: 785
Zerstört: Nach Brand um 1400
LK. Koordinaten: West-Ost. 739.550  Süd-Nord. 183.900
Gründer:  
Ortschaft:

 

7152 Sagogn-Vitag Dado

 
Grundriss, Plan
 

 
 

 

Die Ruine ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 46°47`28 /  O: 9°15`52

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Ja.

 

Bauweise: Hügelburg. Höhe: 822m
 

südöstl. des Dorfes auf flachen Kiesrücken über dem Vorderrhein

 
Nein Nein
 
 
Länge:
200 m Von dort ist ein Fussweg zur Burg ausgeschildert.
Wanderzeit:
10 Min
Schwierigkeit: mittel.
 

 

1000

Der Bau der Adelsburg erfolgte um 1000

 
1137

Wird Chuno de Sagannio erwähnt, einer der ersten Edlen Churrätiens Die Burg war Sitz der edelfreien Herren von Sagogn

 
1250

Letztmals ausgebaut wurde die Anlage gegen 1250.

 
1320

Nach dem Aussterben des Hauses Sagogn-Wildenberg gelangte die Burg 1320 durch eine Erbschaft an die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg.

1352

Burg und Herrschaft gingen wohl um 1352 im Krieg zwischen den Herren von Belmont und denen von Werdenberg (Belmonter Fehde) unter.

 
14 Jh.

Nach einem Brand in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde die Burg nicht mehr aufgebaut und begann zu zerfallen. Heute ist die Ruine im Besitz der Gemeinde Sagogn.

 
1964

Eine Notgrabung 1964 und weitere Untersuchungen 1968 belegen, dass der Platz bereits in prähistorischer und römischer Zeit sowie im Frühmittelalter besiedelt war.

 
 

Das Zentrum der lang gestreckten Burganlage war ein Turm, entlang der südlichen Umfassungsmauer standen verschiedene Wohnbauten.

 
 

 

 
 

Grundbesitzer waren die Klöster Disentis, St. Luzius und Churwalden, das Bistum Chur, die Herren von Belmont und von Montalt sowie freie Bauern.

 
     
 

(ehem.) Besitzer:

 
 
O. P. Clavadetscher, W. Meyer, Das Burgenbuch von Graubünden, 1984    
 

17.11.2008