Schweiz

Basel-Land

 

Burg Nr. 70

Ruine Sissacherfluh

Besucht am:

20.05.2003

 

   

   
    Hochwacht Turm        

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 6. Und 10. Jh. n. Ch.
Zerstört:  
Km-Koordinaten: West-Ost. 628.580  Süd-Nord. 258.920
Gründer:  
Ortschaft: 4450 Sissach
Infos:

Reste einer Ringmauer mit Stützpfeilern für Wehrgang, Von Sissach aus den Wegweiser Richtung Sissacherfluh folgen.

Grundriss:  
Besitzer:

 

 

 

 

Schon im 3. bis 6. Jahrhundert v. Chr. haben Jäger und Sammlerinnen das Plateau als Lager benutzt. Verbrannte Überreste weisen auf Blockhäuser aus der Bronzezeit hin, 1200 Jahr v. Chr. Dem Besucher fällt eine zwei Meter breite, zweischalige und mit Erde gefüllte Mauer auf. Es handelt sich dabei um die Überreste einer Befestigung als Fluchtburg, die von den Archäologen in die Zeit zwischen dem 6. Und 10. Jh. n. Ch. verwiesen wird. Aus neuer Zeit finden sich nahe der Fluhkante zwei rekonstruierte Mauervierecke. Sie markieren den Standort eines ehemaligen Hochwachthäuschens, das zum eidgenössischen Warn- und Meldesystem des 17./18. Jh. gehörte. Auf dem Hangweg, entlang der Isletenhalde, gelangt man zum Bischofsstein, einer Burg, die von den Herren von Eptingen um 1250 erbaut worden war. Seit dem Erdbeben von Basel im Jahre 1356 wurde die Burg nicht mehr bewohnt.

 
     

 

1618 - 1648

Zu Beginn des Dreissigjährigen Krieges wird die Hochwacht auf der Sissacherfluh ausgebaut und während des Krieges mehrmals besetzt