Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 548

Ruine Splügen

Besucht am: 05.06.2010

 

   

   
                 
   

 

   
    Hocheingang Schießscharte   Ausgehauenem Zapfenring Schießscharte    
     

     
          Div. Balkenlöcher      

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: um 1250
Zerstört: 1451/52
LK. Koordinaten: West-Ost. 745.340  Süd-Nord. 157.980
Gründer: Freiherren von Vaz
Ortschaft:

7435 Splügen

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 

 

Die Burg ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 46°33.257  /  O: 9°19.466

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise: Kiesel, Bruchsteine  
Höhe: 1492 m.ü.M GPS: N: 46°33.455  /  O: 9°20.061
Burgentyp:    
Nein Nein
 
 
Länge: 1 Km Bühlweg
Wanderzeit: 20 min Schwierigkeit: Mittel
 

 

1275

Die Burg zu Splügen wurde vermutlich um 1275 durch die Freiherren von Vaz gegründet.

 
 

Letzimauer und Burg sollten das vordringen des Hauses Sax-Misox stoppen, welche versuchten, mit Hilfe von Walser-Siedlern, ihre Macht bis in den Rheinwald auszudehnen.

 
1277

Traten die Walser unter den Schutz des Hauses Vaz welche ihre Stellung im Rheinwald festigen konnten. Durch die Festigung ihrer Macht, verlor die Burg an Bedeutung und wurde nach kurzer Zeit bereits verlassen.

 
1308

Bereits 1308 ist in einem Verkausfbrief nur noch von einem Burgstall und einem Gehöft die Rede: „an das Burggstal mit siner gewohnliche hoffraiti

 
1451

Vermutlich 1451/52 bei Schamser-Fehde zerstört.

 
1462

Zu Beginn des 14. Jh. war die Burg also offenbar schon verfallen. 1462 verkaufte Jörg von Werdenberg dem Rheinwaldner Amman einen Zins

 
1493

Beim Verkauf des Rheinwalds durch Jörg von Werdenberg im Jahr 1493 an den Mailänder Heerführer Gian Giacomo Trivulzio, Herr von Sax-Misox, wird die Burg von Splügen nicht mehr genannt.

 
1992/94 Konserviert  
 

Quellen:

 
 
Letzte Aktualisierung: 12.09.2010 Fehler entdeckt?