Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 441

Ruine Steinsberg

Besucht am:

05.10.2008

 

   

 

 

   
            Wohnturm Ardez    
     

     
      Alte Kirche Hauptturm mit 4 Geschossen        

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1000
Zerstört: 1499
LK. Koordinaten: West-Ost. 811.240  Süd-Nord. 184.080
Gründer: Herren Von Frickingen
Ortschaft:

7546 Ardez

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 
 

 

Die Ruine ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise: Höhenburg,  
Höhe: 768 m GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000
Burgentyp:    
Nein Nein
 
 
Länge:
500 m

 Von dort ist ein Fussweg zur Burg ausgeschildert.
Wanderzeit:
25 Min Schwierigkeit: mittel
 

 

 

Die Burg Steinsberg, um das Jahr 1000 von den Herren Von Frickingen erbaut

 
 

Als erste urkundlich erwähnte Inhaber der Burg erscheinen die Herren von Frickingen

 
1209

Der am 2. Februar 1209 verstorbene Albert von Frickingen verkaufte vor seinem Tod seinen ganzen Besitz zwischen Engadin und Bozen und der Burg Ardez dem Churer Bischof Reinher della Torre (1194–1209). 1228 verzichtete Graf Albert von Tirol in einem Vergleich mit dem Bischof Berthold von Helfenstein auf seine Eigentumsansprüche an der Burg Ardez und das Bistum richtete auf Steinsberg ein bischöfliches Gericht ein.

 
1348

Wegen finanziellen Schwierigkeiten durch den Machtstreit zwischen Graf und dem Bischof wurde 1348 des gotzhus vesti Steinsberg mit dem burgsässe vom Domkapitel für 15 Mark jährlich an die Familie von Planta verpfändet.

 
1359

Verpfändete der Bischof die Burg 1359 an die Herren von Katzenstein. Diese gaben das Pfand weiter und so kam Steinsberg um 1400 in den Besitz der Vögte von Matsch.

1421

Kam es zu einem Schiedsspruch, der Steinsberg dem Bistum zusprach.

1436

Georg Scheck,

1464

1464 die Stuppan

1485

Balthasar und Jacob Scheck

1499

Im Jahre 1499 anlässlich des Schwabenkrieges von den Österreichern zerstört wurde, Burgherr Balthasar Scheck wurde nach Meran gebracht und dort zusammen mit anderen Geiseln ermordet

1502/19

Von 1502–1519 war Hans Planta Pfandinhaber.

 
 

Im Verlauf des 16. Jh. wurde die Burg verlassen.

 
 

Ein Wechsel in der Grösse der verwendeten Steine in der Höhe des 2. Geschosses könnte auf einen Wiederaufbau nach einer Zerstörung hindeuten. In der Südostecke ist noch ein älteres zugemauertes Tor zu erkennen

 
 

(ehem.) Besitzer:

 
 
Letzte Aktualisierung: 20.09.2009

Quelle: Thomas Bitterli: Schweizer Burgenführer, Friedrich Reinhard Verlag Basel/Berlin, 1995, Wikipedia, Burgenkarte der Schweiz-Ost

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23.10.2009