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Burg Nr. 436 |
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Besucht am: 05.10.2008 |
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| 9/10 | Westtrakt mit verputz | Mauerfuge | 4. Hauptturm / 12. Nebengebäude | |||||||||||||||
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| Balkenlöcher |
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| 1256 |
Gestattete Graf Meinrad I. von Görz und Tirol dem Ritter Nannes von Ramosch den Bau einer Burg |
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| 12 Jh. |
Da die ältesten Teile Tschanüffs jedoch ins 12. Jh. zurückgehen, ist eher von einer Erweiterung der bestehenden Anlage auszugehen. |
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| 1365 |
Nach der Mitte des 14. Jh. kam es zwischen den Brüdern Schwiker und Konrad von Ramosch zu einem Streit. Die Auseinandersetzung wurde 1365 von Herzog Leopold von Österreich geschlichtet, der dafür das Zugangsrecht erhielt. |
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| 1367 |
Erstach Schwiker seinen Bruder, worauf Leopold Schikers Besitz für verfallen erklärte und Ulrich von Matsch mit Burg und Herrschaft belehnte |
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| 1369 |
Konnte von Matsch vom Sohn des ermordeten Konrad auch dessen Rechte erwerben |
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| 1372 |
Verzichtete auch Margarete auf sämtliche Ansprüche. |
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| 1394 |
Riss Bischof Hartmann die Burg an sich |
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| 1395 |
Die Herren von Matsch widersetzten sich, 1395 überfielen sie die Burg und plünderten sie |
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| 1403 |
Obwohl Österreich 1403 die Belehnung Ulrichs von Matsch mit Ramosch erneuerte, blieb die Burg in der Hand des Bischofs. |
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| 1468 |
Besetzten Gotteshausleute im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung mit dem Bischof die Burg, |
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| 1475 |
Im so genannten «Hennenkrieg», wurde Tschanüff von den Österreichern in Brand gesteckt. |
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| 1499 |
Im Schwabenkrieg von 1499 steckte der bischöfliche Pfandherr am 25. März die Burg selbst in Brand, um sie nicht den kaiserlichen Truppen überlassen zu müssen |
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| 1565 |
Wurde die Burg während einem Volksaufstand von sechzehn jungen Einheimischen geplündert und in Brand gesteckt. |
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| 2. August 1622 |
Bei den Bündner Wirren wurde die Burg Ramosch am 2. August 1622 von Truppen aus Glarus erneut angezündet. Sie wurde notdürftig wiederhergestellt und weiter als bischöflicher Verwaltungssitz genutzt. |
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| 1760 |
Nicolin Sererhard fand die Burg 1760 wohl noch als intakt, aber innen am Zerfallen und beschrieb sie als nicht wohl gebauen. Wegen zunehmenden Zerfalls und Rutschungen westlicher Bauteile wurde die Burg 1780 aufgegeben |
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| 2008/09 |
Restaurierung der Burg |
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Eigentümerin der Burg ist die Fundazium Tschanüff. |
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Letzte Aktualisierung: 25.10.2009 Fehler entdeckt? |
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31.10.2009