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Burg Nr. 369 |
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Besucht am: 09.10.2007 |
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| 1234 |
Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Burg Uznaberg 1234. |
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Nach mündliche Überlieferungen stand einem römischen Wachtturm auf dem heutigen Burgplatz am oberen Ende des Städtchens |
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| 1138 |
Diethelm VI. soll zwischen 1180 und 1195 Guta von Rapperswil geheiratet und die Grafschaft Uznach erhalten haben. Die Rapperswiler hatten um 1200 ihren Stammsitz nach Neu-Rapperswil, ins heutige Schloss Rapperswil verlegt, und durch Heirat sicherten sich die Toggenburger ab 1195 das Gebiet um Uznach und die Grafen von Rapperswil als Bündnispartner. Wie diese waren die Toggenburger Kastvögte, wodurch sie einen Teil ihres Landbesitzes erweitert haben dürften. |
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| 1200 |
Die Freiherren von Toggenburg erbauten das Städtchen Uznach um 1200 |
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| 1267 |
Im Verlauf der Regensberger Fehde (1267/68) waren die Grafen von Toggenburg vermutlich Verbündete der Freiherren von Regensberg, soweit die nicht zweifelsfrei belegten vagen Quellen schliessen lassen, Burg Uznaberg soll im Frühjahr 1267 oder 1268 von Zürcher Truppen unter dem Kommando von Graf Rudolf von Habsburg belagert und zerstört worden sein: |
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| 1268 |
Ausgeplündert. |
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| 1436 |
Auf dem Uznaberg, eigentlich auf einem kleinen Felssporn oberhalb der Stadt, wurde ein Wohnturm und an der Hauptgasse eine Kapelle erbaut, als Zentrum der neuen Grafschaft Uznach, die die Toggenburger bis zu ihrem Aussterben 1436 beherrschten. |
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Mit der strategisch geschickt platzierten Anlage behinderten die Grafen von Toggenburg zudem den Handelsverkehr der mit ihnen befehdeten Stadt Zürich (mit ebenfalls Expansionsgelüsten) über die Bündner Pässe. Sie standen in einem vermutlich andauernden Kleinkrieg (Fehde) mit anderen aufstrebenden Adelsfamilien und dem Kloster St. Gallen sowie Graf Rudolf von Habsburg, der sein Einflussgebiet beständig zu vergrössern versuchte. |
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| 1939 |
Archäologische Erforschung erfolgte 1933, 1939. 1962-64, 1966 und 1968 |
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«Schloß Uznaberg gehörte den Grafen von Toggenburg, die sich erlaubten, zürcherische Kaufleute aufzugreifen und auszuplündern. Die Zürcher machten sich unter ihrem Feldhauptmann Rudolf von Habsburg auf, um das Raubnest zu brechen. Eine vielmonatliche harte Belagerung führte nicht zum Ziel. Schon wollten die Belagerer abziehen; da warfen ihnen die Belagerten in übergrossem Mutwillen lebende Fische zu, um sie davon zu überzeugen, dass es nicht an Mundvorrat gebreche. Rudolf aber hielt es für ein Zeichen, daß die Burg einen geheimen Zugang besitze. Ein Schweinehirt verriet ihm denselben. So wurde Uznaberg genommen und zerstört.» |
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(ehem.) Besitzer: |
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