Schweiz

Graubünden

 

Burg Nr. 373

Ruine Valendas

Besucht am:

09.10.2007

 

     

     
        Mauer mit Verputzresten        

 
Bewertung:
Erstmalige Erwähnung: 1332
Zerfallen: 1550
LK. Koordinaten: West-Ost. 740.340  Süd-Nord. 183.520
Gründer:  
Ortschaft:

7122 Valendas
Grundriss:
   
 
   
 

 

Die Burg ist Immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

Im Dorf, Banhofstr

GPS: N: 46°47`15 /  O: 9°16`46

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Die Burg Valendas lag in Sichtverbindung mit den Burgen Schiedberg und Grüneck. 850 M.ü.m

 
Nein Nein  
 
 
Länge:

Die Ruine liegt auf einem allseits steil abfallenden Hügel bei rund 850 m im Westen des Dorfes und ist vom Dorfzentrum aus in wenigen Minuten gut erreichbar.

Wanderzeit:

15 Min

Schwierigkeit:

Leicht,

 

 

765

Bereits im Testament von Bischof Tello von 765 wird der Ort unter dem Namen Valendano erstmals erwähnt. Im 12. JH. taucht ein Adelsgeschlecht von Valendas auf,

 
1258

Der Name der Burg ist vom Namen des Dorfes entlehnt. Die Burg war Stammsitz und Herrschaftsmittelpunkt der Herren von Valendas, die 1258 mit Ulrich von Valendas urkundlich erstmals genannt werden.

 
 

Verbindungen bestanden zu den Herren von Wildenberg in Falera, später zu deren Nachfolgern, den Werdenbergern. Im 14. Jh waren sie bischöfliche Vasallen.

 
1332

Der Name der Burg selber wird 1332 erstmals erwähnt: ...diz geschah ze Valendaz uf der Burge.

 
1529

Am 1. Januar 1529 verkaufte Gaudenz von Mont die Burg für 120 Landgulden an das Dorf Valendas: min burg und burgstall und rechty des burgbülls mit den dazugehörigen Herrschaftsrechten. Anschliessend begann die bereits verwahrloste Feste zu zerfallen

1539

Von den einzelnen Bewohnern ist wenig bekannt. Ein bedeutender Kopf der Edlen von Valendas war Ammann Johannes I., gestorben um 1539. Er wurde mehrmals mit der Ammannswürde der Gruob betraut.

 
16 Jh.

Im 16. Jh war die Burg im Besitz der Familie von Mont. Dies vermutlich durch Heirat: eine Magdalena von Valendas war verheiratet mit Hans von Mont.

 
1550

Um 1550 war die Burg nicht mehr bewohnt, die äusseren Wände waren jedoch noch erhalten.

 
     
 

Der ursprüngliche Grundriss der Anlage ist heute kaum mehr fassbar. Zu erkennen ist eine Aussenmauer, die ein unregelmässiges, im Süden keilförmig zulaufendes Fünfeck von rund 50 Meter Länge und 20 Meter Breite umschreibt. Erhalten geblieben ist ein imposantes Mauerstück von 25 Meter Länge und 8 Meter Höhe, errichtet aus lagerhaftem Mauerwerk und Ecksteinen mit Bossen sowie das Fundament einer Mauerecke im Nordosten.