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Der strategisch wichtige Punkt, wo sich das Glarnerland zum Walensee und zur
Linthebene hin öffnet, wurde bereits um 16 n.Chr.
unter Kaiser Augustus durch drei römische Wachtürme militärisch gesichert.
Im Mittelalter gesellten sich mehrere Burgen hinzu, als bedeutendste galt
die Vorburg bei Oberurnen. Sie gilt heute noch als bedeutendste Burganlage
des Kantons Glarus und wird als Bauwerk von regionaler Bedeutung eingestuft.
Über dem Dorf trohnend, tritt sie als markanter Bau in Erscheinung. |
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13 Jh. |
Die Burg wurde
durch habsburgische Ministerialen Ende des
13.Jh.
errichtet und diente ihnen als Verwaltungs- und Amtssitz.
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Nach 1300 erfolgte eine zweite Bauphase. Die
Anlage wurde nun bergseitig durch einen Zwinger, talseitig durch eine
Umfassungsmauer mit Nebengebäuden ergänzt. |
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1351 |
Wurde die Burg Näfels von den Glarnern zerstört. Ob dabei die Vorburg auch
in Mitleidenschaft gezogen wurde ist nicht bekannt. Die
Bewohner der Vorburg waren bis 1351 die
„Edelknechte von Uranum“. |
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14 Jh. |
Als habsburgische Untervögte auf der Vorburg werden in der zweiten Hälfte
des 14. Jahrhundert die Stucki erwähnt. |
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1388 |
Wurde ein habsburgisch-österreichisches
Heer bei Näfels von den Eidgenossen vernichtend geschlagen. Die
habsburgische Herrschaft im Glarnerland brach darauf zusammen, Gemäss dem
Glarner Geschichtsschreiber Gilg Tschudi soll die Festung danach den
Bewohnern von Oberurnen als „Flöchting“ (Zufluchtsort) in unruhigen Zeiten
gedient haben. Vermutlich erhielt die Burg damals auch ihren heutigen Namen, |
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15 Jh. |
Spätestens im 15. Jh. wurde die Vorburg
aufgegeben und dem Zerfall überlassen. Eine leichte Rötung der Mauersteine
im Innern des Palas deutet darauf hin, dass ein Brand diesen Prozess
beschleunigt haben könnte. |
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1900 |
Kurz nach 1900 wurde die Schildmauer
gesichert, |
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1940 |
Legte man Teile der Umfassungsmauer
frei. |
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1972 |
Wurde das Ökonomiegebäude am Fuss des
Burghügels archäologisch untersucht, wobei hauptsächlich Tierknochen
gefunden wurden. Heute sind noch Reste der Mauern des Hauptbaus übrig, wobei
die bis zu 3,5 Meter dicke Nordmauer des Palas
mit gut 16 Metern Höhe immer noch recht
imposant wirkt. |
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Quellen:
Werner Meyer (Red.) - Burgen der Schweiz, Bd. 1: Kantone Uri, Schwyz,
Unterwalden, Glarus, Zug. Zürich, 1981.) |
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