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Der Name weist auf den
Standort hin: eine Burg im Wald. Wo sich im frühen Mittelalter ausgedehnte
Wälder erstreckten, boten sich reiche Möglichkeiten an, diese Forste zu
roden. Das so gewonnene Kulturland galt als Eigentum des Erschliessers. Oft
entwickelte sich dieses Rodungsland mit einer Burg im Zentrum zu einer
eigenen Herrschaft. |
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1200 |
Um
1200 bauten die
Froburger auf einem vorspringenden Felssporn die Feste Waldenburg.
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Auf dieser Burg nahm ein
Zweig der Familie dauernden Wohnsitz ein. Und begründete so die
Waldenburgerlinie. Ihr gehörten die Städte Olten und Aarburg. |
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13 Jh. |
Um die Mitte des
13 Jh. Legte sie in der
Talsenke unter der Burg das Städtchen Waldenburg an und umgab es mit einer
festen Mauer. |
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Die Trennung in verschiedene
Linien hatte das einst mächtige Grafenhaus geschwächt. Hinzu kamen noch
ansehnliche Vergabungen an Kirchliche Institutionen. |
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1270 |
Heinrich von Neuenburg
war um 1270
Bischof von Basel. Diese starke Herrschergestalt baute das Fürstbistum zu
einem imposanten Territorialstaat aus. Neben dem Kauf der ausgedehnten
Herrschaft Pfirt gelang es ihm, auch Waldenburg zu erwerben. Der in
Geldnöten steckende Ludwig von Froburg verkaufte dem Bischof Burg und Stadt
Waldenburg und Olten. |
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Als sich die politische
Lage geändert hatte- auf den starken Bischof aus Neuenburg war der
Habsburger Freund Heinrich von Insny gefolgt-, suchten die Froburger wieder
in den Besitz ihrer dem Bistum veräußerten Gebiete und Rechte zu kommen.
Damit leiteten sie Streitigkeiten um die waldenburgischen Guter ein die bis
ins 16 Jh.
Andauerden. |
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1300 |
Kurz vor
1300 wurde ein
Schiedsspruch zugunsten des Bischofs gefällt. Der einzige Sohn des
Verkäufers Ludwig, Volmar von Froburg, zog den kürzeren und musste sich mit
den bischöflichen Lehen Zufriedengeben. Sie bestanden aus Alt- und
Neufalkenstein in der Klus mit allen bischöflichen Eigenleuten im Tal bei
Balsthal und im Buchsgau, mit dieser Grafschaft und den Städtlein Olten. |
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1400 |
Der Bischof musste die
Herrschaft Waldenburg belehnen lassen. Es gelang an die Stadt Basel, den
Markgrafen von Hochberg-Röteln auszustechen und dem Bischof die Pfandsumme
vorzustrecken. Damit fasste um 1400
die Rheinstadt festen Fuß am Oberen Hauenstein und gegründete ihren Besitz
im Baselbiet den sie allen Widerständen zu Trotz allmählich zu einem
zusammenhängenden Territorialstaat ausbaute. |
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Während des Armagnekenkrieges
wäre es den Solothurnern beinahe gelungen, Stadt und Schloss zu überrumpeln.
Nur dank der Wachsamkeit einiger Basler misslang der Streich. |
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1501 |
Die Rivalen an der Aare lag
beständig auf Lauer, um zum abschließenden Zugriff zu kommen. Aber
schließlich, nach dem Basel seit 1501 auch dem
Bund der Eidgenossen angehörte, machte ein eidgenössischer Schiedsspruch den
Grenzstreitigkeiten ein Ende. Basel blieb im Besitz Waldenburg. |
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1789-1799 |
Im Schloss übte ein Landvogt
im Namen der Stadt die Herrschaft bis zur Französische Revolution
(1789-1799) aus. Dann räumten die Untertanen
das feste Haus au, trugen fort, was nicht niet- und nagelfest war, und
legten Feuer an die leeren Gebäulichkeiten. |
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1929-1931 |
Die heute sichtbare Reste der Burg wurden im
Wesentlichen 1929/31 ausgegraben und saniert |
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2002 |
Musste die Ruine durch die Gemeinde Waldenburg und die
Kantonsarchäologie Basel-Land saniert werden. |
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