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Burg Nr. 403 |
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Besucht am: 07.06.2008 |
Exkursion mit dem Burgenverein 07.06.2008
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| Ringmauer | Turmhaus / Höhe des Turmes beträgt 22 | Vom Ochsenberg aus |
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| Wohnbau mit Zinnenkranz | Balkenlöcher | Kalkmörtelverputz |
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| 1225 |
Schriftliche Nachrichten über die Erbauer und ersten Besitzer der Burg Wartau gibt es nicht. Eine dendrochronologische Untersuchung einiger Holzreste ergab, dass sie um 1225 errichtet worden sein muss. Das Turmhaus bestand erst aus Turm und niedrigem Wohnbau. |
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Als Erbauer kommen die Herren von Wildenberg in Frage; sie waren die Nachfolger der Freiherren von Sagogn, die zu jener Zeit eines der mächtigsten Adelsgeschlechter Graubündens waren und ihre Stammlande in Flims/Ilanz hatten. Sie versuchten ihr Einflussgebiete nach Norden hin auszuweiten und hatten zu diesem Zweck bereits die Anlage Freudenberg bei Bad Ragaz erbaut. |
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| 1320 |
Durch Erbschaft gelangte die Wartau 1320 an Graf Hugo III. von Werdenberg-Heiligenberg. |
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| 1342 |
Erwähnung der Burg von 1342 verpfändete Johannes von Belmont seiner Frau Adelheid von Klingen die Festung Wartau für 250 Mark Silber. |
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| 1352 |
Der Konflikt eskalierte 1352 ein erstes Mal in der sogenannten Belmonter Fehde: Die Herren von Belmont gingen im Vorderrheintal zusammen mit Aufständischen gegen die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg vor. |
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| 1371 |
Nach dem Tod von Ulrich Walter von Belmont 1371 scheinen die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg die Burg Wartau wieder in ihren Besitz gebracht zu haben. |
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| 1371/1402 |
Diverse Besitzer Wechsel, Grafen von Werdenberg-Heiligenberg, Meier von Altstätten, |
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| 1394/95 |
1394 oder 1395 glückte den Sargansern die Eroberung der Burg Wartau nach elftägiger Belagerung und die Herrschaft der Grafen von Werdenberg-Heiligenberg im Rheintal brach weitgehend zusammen. Die Wartau allerdings erhielten sie zurück. Die Sieger verzichteten auf ihre Ansprüche, |
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| 1400 |
Die Burg wurde um 1400 um ein Stockwerk erhöht |
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| 1402 |
Steckten die Werdenberger in finanziellen Schwierigkeiten und verpfändeten die Anlage an die Österreicher. |
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| 1414/28 |
Der Niedergang der einst stolzen Werdenberger war nicht mehr aufzuhalten. Graf Rudolf II. verkaufte Burg und Herrschaft 1414 an seinen Vetter, Graf Friedrich VII. von Toggenburg. Dieser Verkauf wurde nur sechs Tage später in eine Verpfändung umgewandelt, doch konnten die Grafen von Werdenberg-Heiligenberg diese bis zu ihrem Aussterben im Jahr 1428 nicht mehr einlösen. |
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Von den Toggenburgern kam die Herrschaft Wartau 1429 wiederum durch Verpfändung an Graf Bernhard von Thierstein, den Schwager von Friedrich VII von Toggenburg. |
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| 1429 |
Nach dem Aussterben der Thiersteiner kam es zu zahlreichen Besitzerwechseln: Georg Schenk von Limburg, Freiherren von Montfort-Tettnang, Freiherren von Sax-Misox, Dur Kauf von 21000 Gulden die Stadt Luzern. |
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| 1493/99 |
Doch Luzern war zu weit entfernt und 1493 wurde die Anlage an die Freiherren von Kastelwart verkauft. Matthias von Kastelwart fiel 1499 im Dienst von Kaisers Maximilians in der Schlacht bei Dornach gegen die Eidgenossen, doch war Wartau bereits im Jahr davor an die schwäbischen Freiherren von Hewen veräussert worden |
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| 1530 |
Die Burg wurde um 1530 verlassen und dem Zerfall preisgegeben |
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| 1911 |
Bei der Bildung der modernen Schweiz wurde Werdenberg dem Kanton St. Gallen zugeschlagen, die Ruine Wartau hatte Glarus aber bereits 1818 an Private verkauft. Erst 1911 gelangte diese durch eine Schenkung an die Gemeinde Wartau. 1932 wurde eine erste Restaurierung vorgenommen. |
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| 1982 |
Die Kernburg wird umfassend und sorgfältig renoviert und gesichert. |
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(ehem.) Besitzer:Sax-Misox, |
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07.06.2008