Schweiz

St Gallen

 

Burg Nr. 257

Ruine Wartenstein

Besucht am: 17.09.2005/2011

Obere Burg

   

   
    Zisterne Wohnturm   Wohnturm      

Untere Burg

   

   
            Schmiede    
   

 

   
                 

 

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1206
Zerstört: 1665
LK. Koordinaten: West-Ost. 000  Süd-Nord. 000
Gründer: Abt Konrad von Zwiefalten
Ortschaft:

 

7312 Pfäfers

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 

Bild

 

 

Die Ruine ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Ja

 

Bauweise:    
Höhe: 741  m.ü.M GPS: N: 46°59.657 /  O: 9°30.628
Burgentyp:    
Nein Nein
 
 
Länge: 300 m

Die Kurze Ca. 5 - 10 Minuten.  Von Dorfkern Bad Ragaz. Wer die Wanderung ausdehnen will, gelangt von hier in rund 2 1/2 Std. durch die Taminaschlucht ins Alte Bad Pfäfers und zurück. Burgen-Fans steigen aber direkt in ca. 45 Min. zur Burg Wartenstein hinauf.

Wanderzeit: 15 min Schwierigkeit:  
 


1206

Um 1206 wird Wartenstein durch Abt Konrad von Zwiefalten als fester Stützpunkt des Klosters Pfäfers gebaut. Um 1206 wurde der Wohnturm gebaut, dem sich NW Nebengebäude anschlossen.

 
1341

Erneuert Abt Hermann von Arban die Burg und baut eine Burgkapelle. Von nun an ist Wartenstein zeitweise Wohnsitz der Äbte.

 
1400

Nach 1400 wurden diese abgerissen, ein Burghof gebaut und im Wohnturm das ebenerdige Tor als Eingang dazu ausgebrochen.
Später folgte der Bau der doppelwandigen Zisterne, an die sich bald ein weiteres Gebäude anschloss.

 
1506/17

Zwischen 1506 und 1517 baut Abt Wilhelm von Fulach das Schloss aus und bewaffnet es zur Verteidigung mit 100 Armbrüsten und 700 Pfeilen.

 
1531

Um 1531 empfängt Abt Johann Jakob Russinger, vorübergehend Anhänger der Reformation, auf Wartenstein Besucher, darunter wahrscheinlich auch der Reformator Zwingli.

1586

Im Rahmen der neuen Klosterordnung von Abt Johannes Heider wird die Burg nach 1586 verlassen und beginnt zu zerfallen.

 
1665

Beim Wiederaufbau des Klosters nach dem Brand von 1665 lässt Abt Bonifaz Tschupp Wartenstein zur Gewinnung von Baumaterial abbrechen.