Schweiz

Basel-Land

 

Burg Nr. 242

Ruine Wild-Eptingen (Schanz)

Besucht am:

22.06.2005

 

     

     
      Mauerresten Burg Graben?        

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1165
Zerstört: 1300
LK. Koordinaten: West-Ost. 628.980  Süd-Nord. 248.920
Gründer:  
Ortschaft:

4458 Eptingen

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 
 
 
 

 

 Immer zugänglich

 

Absturzgefahr.

 

Im Dorf,

GPS: N: 00°00`00 /  O: 0°00`00

 

Restaurant in der Ruine, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Immer zugänglich, Burgstelle mit geringen Mauerresten auf dem höchsten Punkt des Hügels (Schanz) nördlich von Eptingen

 

Länge:

Von Eptingen Richtung Dietsberg, bei der Abzweigung Rechts halten, danach noch ca. 1 Km bis Rechts ein Fussweg hoch steigt, bei der Lichtung nach Rechts auf den Hügel (Schanz) Ca. 6km. Mann kann auch einen Abstecher auf die Ruine Ruine Wild-Eptingen (Schanz) unternehmen, liegt auf der selben Rute.

Wanderzeit: Ca. 2 Stunden (ohne längeren Aufenthalt auf den Burgen)
Schwierigkeit: Mittel, Wunderschön,
 

 

Spuren eines rechteckigen Turms, auf der S-Seite evtl. Neubauten. Auf der W-Seite jähe Fluh. Die übrigen Seiten durch halbkreisförmigen Wall mit Vorgelagertem Graben geschützt.

 
 

 

 
 

Ortsgeschichte: Am Fusse des schon in der Steinzeit begangenen Jurapasses Challhöchi entstand im frühen Mittelalter die Sippensiedlung Eptingen. Reihengräber mit Beigaben bezeugen eine Besiedlung im 7. Jahrhundert. Im Jahre 1145 hiess der Ort Ebittingen, 1189 Eptingen und 1194 Eptinwin. Im Mittelalter gehörte die Gegend dem Bischof von Basel, der sie Lehensleuten überliess, die sich Herren von Eptingen nannten. Sie errichteten auf den Höhen um das Dorf ihre Stammsitze: Riedflue, älteres und jüngeres Rucheptingen, älteres und jüngeres Wildeptingen. 1981-1983 wurde unterhalb der Riedflue eine Grottenburg aus dem 11./12. Jahrhundert mit sensationellen Funden, Säulenfragmenten, vergoldetem Amulett usw. ausgegraben. Die Stadt Basel kaufte 1487 die Herrschaft Eptingen-Oberdiegten und schlug sie zum Farnsburger Amt. 1803 wurde Eptingen zum Bezirk Waldenburg umgeteilt.

 
 
     
 
Letzte Aktualisierung: 17.12.2009  

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