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Burg Nr. 315 |
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Besucht am: 29.12.2006 |
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| Palas | Burg Tor | Hof |
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| Grundriss: |
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Auf einem hohen Felssporn über einer von Lorze und Schwarzenbach gebildeten Schlucht liegen die Überreste der Feste Wildenburg. Gut zu verfolgen ist der Verlauf einer Umfassungsmauer. Innerhalb der Ringmauer sind ausser einem Maueransatz an der Nordmauer keine Spuren von Überbauungen mehr sichtbar. |
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| 13 Jh. |
Die Herren von Hünenberg mit ihrer Stammburg westlich des Zugersees waren im 13. Jh. in der Gegend reich begütert und zudem Lehnsträger der Grafen von Kyburg und Habsburg. |
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| 1200 |
Bau der Wildenburg oberhalb des Lorzentobels. als Zentrum einer neuen Rodungsherrschaft. Ähnlich wie bei Hünenberg bestand die früheste Anlage vermutlich nur aus einem steinernen Bering mit angelehnten Holzbauten. |
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| 1383 |
Soll Hartmann von Hünenberg-Wildenburg das Bürgerrecht der Stadt Zug erworben haben. |
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| 1388 |
Kämpften die Ritter von Hünenberg in der Schlacht von Sempach auf der Seite von Habsburg-Österreich gegen die Eidgenossen. Es ist unklar ob nach der Niederlage neben ihrer Stammburg auch die Wildenburg zerstört wurde, |
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| 1409 |
Bezeichnete sich Rudolf von Hünenberg noch als "sesshaft ze Wildenberg", 1416 verkaufte er aber die unmittelbar der Burg vorgelagerten Güter, |
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| 16 Jh. |
Die Wildenburg wurde dem Zerfall überlassen und im 16. Jh. auch als Steinbruch missbraucht. |
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| 1938 |
An die Ausgrabung machte, waren nur noch die obersten Teile des Bergfrieds sichtbar. |
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| 1956 |
Stürzte die nordwestliche Ecke des Berings in die angrenzende Schlucht ab. |
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| 1978 |
Erwarb der Kanton Zug die Wildenburg, ein Kredit zur Sicherung und Restaurierung der Anlage wurde 1981 aber vom Volk abgelehnt. Erst 1984 konnte eine privat finanzierte, komplette Sanierung mit archäologischen Nachuntersuchungen durchgeführt werden. |
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Der Pfeil Ritter von Hünenberg (Legende)*
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Graf Friedrich von Toggenburg
beschwor die Waldstätte, sich Herzog Leopold zu unterwerfen. Die drei Länder
sprachen aber einmütig: "Kommt er, so wird er uns finden. Wir wollen ihm mit
Gottes Hilfe entgegen stehen und uns seiner grossen Macht erwehren, so gut
wir können". Sie berichteten ihre Lage König Ludwig und ordneten am 13.
November 1315 Wachen an, die Tag und Nacht die Letzinen, die Schirmmauern
mit Türmen besorgten. Herzog Leopold war über die Antwort der Waldstätte
sehr erzürnt und beschloss, sie von drei Seiten her anzugreifen. Graf Otto
von Strassberg sollte über den Brünig in Obwalden einfallen, die Leute von
Luzern mit den Rotenburgern und Willisauern vom Entlebuch her Unterwalden
bedrohen. Herzog Leopold zog mit grosser Macht gegen Zug, von wo er Miene
machte, die Schwyzer bei Arth anzugreifen, wo diese wirklich ihre Hauptmacht
bereitgestellt hatten. |