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Die Burg Wynegg wurde vermutlich
anfangs des 13. Jahrhunderts von einer lokalen
Adelsfamilie gegründet. |
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1254 |
Mit Ritter
Ludwig von Wynegg erstmals in den Urkunden auf, verschwindet aber nach
Ulrich von Wynegg (1266 – 1270) um
1273 mit dem Geistlichen Ludwig bereits wieder
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Nach dem Aussterben der Herren von
Wynegg gelangten Burg und Herrschaft an die Herren von Vaz, |
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1299 |
Wobei der Churer Bischof seine
Lehenshoheit über Wynegg geltend machte. Johann von Vaz anerkannt es
zunächst, später aber bestritten zu haben. Nach einem Schiedsspruch von 1299
sollte er beweisen, dass Wynegg sein rechtmässiges Lehen sei. |
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1337/38 |
Auch nach dem Aussterben der Vazer
1337/38 bleiben die Besitzverhältnisse zunächst
unklar. |
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1338 |
Am 6. Dezember
1338 musste Ulrich von Montfort die Burg Wynegg seinem Onkel, Graf
Friedrich V. von Toggenburg, zurückgeben. Dieser hatte sie rechtmässig
geerbt, war er doch mit Kunigunde von Vaz verheiratet. Fünf Tage darauf
erhielten Friedrich und Kunigunde die burg Winegge vom Bischof zu Lehen. |
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Einige Jahrzehnte hatten die Toggenburger Wynegg Lehen
inne. |
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Wegen denn Auseinandersetzung mit dem
Bischof, kam es zu kriegerischen machtkämpen bei dem die Toggenburger sogar
Chur belagerten. |
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1421 |
Friedrich VII.
wurde die Burg offenbar kurzzeitig entzogen, nach
einem Schiedsspruch der Stadt Zürich von
1421 aber wieder
ausgehändigt. Es wurde entschieden, «Graf Friedrich
hat die Burg Wynegg und das Schanfigg als Lehen des
Bischofs anzuerkennen ... und demselben innert
Jahresfrist den Lehenseid zu leisten, widrigenfalls
er der Lehen verlustig gehe». |
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1436 |
Nach dem Tod
dieses letzten Toggenburgers am
30. April 1436 nahm der
Bischof zunächst die Burg als heimgefallenes Lehen
an sich. |
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1441 |
7. April 1441 belehnte
Bischof Conrad von Rechberg |
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1446 |
17. April
1446 belehnte Bischof Heinrich von Hewen den
Junker Heinrich Amsler mit Wynegg |
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Ende des
15. Jh. wurde die Burg verlassen |
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16. zum
17. Jh, errichtete
Andreas von Salis auf den Trümmern der alten Anlage
einen Neubau. |
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1624
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Von Salis’
Tochter Margaretha brachte den Wohnsitz durch Heirat
an die Familie Guler von Davos, die Wynegg nochmals
herrichteten und sich um 1624
Guler von Wynegg nannten. In der Beschreibung
eines Chronisten von |
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1744
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Wird
die einstige Burg immer noch als``ein lustiges
Schlößlin, den Herren Guler zu Jenins gehörig»
beschrieben, das «in seinem Wesen bey Tach und
bewohnlich» sei. Gegen. |
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Ende des 18.
Jahrhunderts wurde Wynegg jedoch endgültig
aufgegeben und dem Zerfall überlassen. |
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1793 |
Gelangte
das Schloss mit Zubehör für
2200 Gulden an die Gemeinde Malans, welche
heute noch Eigentümerin der Ruine ist. |
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Quellen:
Otto P. Clavadetscher,
Werner Meyer: Das Burgenbuch von Graubünden. Werner Meyer: Burgen
der Schweiz. Band 3. Silva Verlag, Zürich 1983. Anton von Castelmur:
Die Burgen und Schlösser des Kantons Graubünden. Band I,
Birkhäuser-Verlag, Basel 1940. Wikpedia. |
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