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In der Nähe von Aarberg führte eine Römerstrasse durch. Ob Aarberg auch
bei den Römern eine Rolle spielte bleibt wohl ein Geheimnis der Geschichte.
Eine Römermünze und Ziegel aus der Römerzeit wurden in Aarberg gefunden.
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Der Erbauer dieser Ritterburg ist nicht bekannt; doch gehörte das dortige
Gebiet schon im 12. Jahrhundert dem
Grafengeschlechte von Neuenburg und Ulrich III und sein gleichnamiger Sohn
werden hier zeitweilig gewohnt haben. |
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1220 |
Ums Jahr 1220 wurde von Graf Ulrich auf der
felsbewehrten Kuppe an der Aare das Städtchen Aarberg, ein wichtiger
Brückenkopf und Verkehrspunkt, angelegt. Nun ist auszudenken, dass im Laufe
der Zeit die gräflichen Stadtherren sich einen besondern Wohnsitz, eine neue
Burg, im Städtchen anlegten, |
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1358 |
Graf Peter von Aarberg führte gerne Fehden. Dies brachte ihn in arge
Geldschwierigkeiten. Er muss Aarberg für 4000 Gulden an Bern verpachten. In
späteren Jahren wird er 6000 Gulden dafür verlangen. |
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Dieses Schloss, seit 1358 bzw.
1379 Sitz des bernischen Landvogts, hatte um
1380 eine neue Schindelbedachung erhalten, |
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1419/77 |
Verbrannte 1419 mitsamt dem übrigen
Städtchen und wurde 1477 nochmals von Feuer
heimgesucht. |
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Wohl in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts
entstand dann als neuer Landvogtsitz das heutige "Schloss" (Amthaus), ein
typischer bernischer Renaissancebau mit hohem, stark vorspringendem Dach und
dem üblichen sechseckigen Treppenturm an der Südwestfront. |
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1743 |
Die Bewirtschaftung des Schlossgutes wird von den Landvögten aufgegeben. |
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1803 |
Der Bau erhielt um 1803 neue
Fenstereinteilungen. |
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