Schweiz

Bern

 

Burg Nr. 342

Schloss Aarwangen

Besucht am:

03.06.2007

 

     

 

     
                 

 
Bewertung:
Baujahr, um 1300
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 624  Süd-Nord.232
Gründer: Kyburgische Ministeriale
Ortschaft: 4912 Aarwangen
Grundriss:
   
 
   
 

 

Die Burg ist beschränkt zu besichtigen.

 

Kein Absturzgefahr.

 

Vor der Burg, Im Dorf,

GPS: N: 00°00`00 /  O: 0°00`00

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Das Schloss Aarwangen war einst eine Wasserburg.

Heute ein Gericht

 
Ja Ja  
 
 
Länge: 200 m
Wanderzeit:

10 Min

Schwierigkeit:

Leicht, Wunderschöne Stadt.

 

Die Burg mit Zollstation sicherte diesen Brückenübergang. Aarwangen war somit bereits im frühen Mittelalter ein bedeutender Ort am Schnittpunkt des Fluss- und Landverkehrs gelegen.

1341

Als erster Schlossheer von Aarwangen wurde Ritter Burkart von Aarwangen nachgewiesen. In der Folge blieb das Schloss im Besitz der Herren von Aarwangen. Bis zu deren Aussterben im Jahre 1341. Danach ging das Dorf und die Herrschaft an die Herren von Grünenberg übergegangen, welche wie ihre Vorgänger den Habsburgern dienstbar waren.

1432

Die Grünenberger mussten sich anpassen und verkauften 1432 die Herrschaft Aarwangen an Bern. Mit diesem Kauf war für Bern der Grundstein einer Landvogtei im Schloss Aarwangen gelegt,

1653

Im Jahre 1653 wurde das Schloss Aarwangen erstmals umgebaut, dabei erhielt der 32 Meter hohe viereckige Bergfried, sein heutiges Satteldach.

 
17/18 Jh.

Die Burg erfuhr zwischen dem 17. bis zum 18. Jahrhundert weitere Umgestaltungen, durch die damals darin residierenden bernischen Landvögte. Dadurch ist von den mittelalterlichen Burgteilen nur wenig erhalten geblieben.

 
 

Die Burg war gegen Osten offen, wobei ein quadratischer Turm den Zugang deckte. Über dem Aareufer nach Norden erhob sich parallel zum Fluss der Palas, vom Turm durch einen schmalen, im 18. Jahrhundert überbauten Hof getrennt. Ebenfalls hufeisenförmig trennte ein etwa 15 Meter breiter Graben die Ringmauer vom Vorland. Ein zusätzliches Hindernis bildete eine Reihe von grossen Weihern auf der Bergseite. In der Mitte des Burgrings stand der wuchtige Bergfried mit seinen bis 2,5 Meter dicken Mauern. Ursprünglich war der Turm ein unbewohnbarer Wehrturm gewesen.

 
 
Geografie der Schweiz