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Die Burg mit Zollstation sicherte diesen Brückenübergang. Aarwangen war
somit bereits im frühen Mittelalter ein bedeutender Ort am Schnittpunkt des
Fluss- und Landverkehrs gelegen.
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1341 |
Als erster Schlossheer von Aarwangen wurde Ritter Burkart von Aarwangen
nachgewiesen. In der Folge blieb das Schloss im Besitz der Herren von
Aarwangen. Bis zu deren Aussterben im Jahre 1341. Danach ging das Dorf und
die Herrschaft an die Herren von Grünenberg übergegangen, welche wie ihre
Vorgänger den Habsburgern dienstbar waren. |
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1432 |
Die Grünenberger mussten sich anpassen und verkauften
1432 die Herrschaft
Aarwangen an Bern. Mit diesem Kauf war für Bern der Grundstein einer
Landvogtei im Schloss Aarwangen gelegt, |
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1653 |
Im Jahre 1653 wurde das Schloss Aarwangen erstmals umgebaut, dabei
erhielt der 32 Meter hohe viereckige Bergfried, sein heutiges Satteldach. |
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17/18 Jh. |
Die Burg erfuhr zwischen dem 17. bis zum
18. Jahrhundert weitere
Umgestaltungen, durch die damals darin residierenden bernischen Landvögte.
Dadurch ist von den mittelalterlichen Burgteilen nur wenig erhalten
geblieben. |
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Die Burg war gegen Osten offen, wobei ein quadratischer Turm den Zugang
deckte. Über dem Aareufer nach Norden erhob sich parallel zum Fluss der
Palas, vom Turm durch einen schmalen, im 18. Jahrhundert überbauten Hof
getrennt. Ebenfalls hufeisenförmig trennte ein etwa 15 Meter breiter Graben
die Ringmauer vom Vorland. Ein zusätzliches Hindernis bildete eine Reihe von
grossen Weihern auf der Bergseite. In der Mitte des Burgrings stand der
wuchtige Bergfried mit seinen bis 2,5 Meter dicken Mauern. Ursprünglich war
der Turm ein unbewohnbarer Wehrturm gewesen. |
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