Schweiz

Neuenburg

 

Burg Nr. 371

  Schloss Auvernier  

Besucht am:

03.10.2007

 

       

       
                 

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1559
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 000  Süd-Nord. 000
Gründer: Blaise Junod
Ortschaft:

2012 Auvernier

 
Grundriss:
   
 
   
 

 

Das Schloss  ist in Privat besitz

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 46°48`30 /  O: 6°52`41

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:  
 
 
Ja Ja  
 
 
Länge:  
Wanderzeit:
 
Schwierigkeit: Leicht
 

 

1559

Lies Blaise Junod, Gouverneur der Herrschaft von Valangin, das Schloss Auvernier bauen.

 
1590

Seine Enkel verkauften das Eigentum an Jean-Jacques Tribolet, der sich auszeichnete in der Armee von Henri von Navarra, dem künftigen Heinrich IV, König von Frankreich. Dieser machte ihm zum Ritter an der Schlacht von Ivry am 14. März 1590 für seine beispielhafte Führung gegenüber dem Feind.

 
1603

Dreizehn Jahre später (also in 1603), gab Tribolet das Schloss Auvernier einer grossen Persönlichkeit dieser Zeit: Pierre Chambrier. Der Vertrag von 1603 sah auch den Verkauf des Gebiets vor, das 19 Fossurien Reben umfasste, das heisst ungefähr 7 Hektar im heutigen Weinbaubereich.

 
1823

So gelangte also die Familie Chambrier in das Leben des Schlosses. Der Familienname blieb nach den Eigentumsurkunden von 1603 bis in 1823 erhalten. Obwohl die Frauen das Blut der Chambrier weiterhin trugen, nannten sie sich Sandoz-Rollin, Pourtalès, Montmollin, Grosjean.

1740

Das Eingangsgitter, das immer noch bewundert werden kann, stammt ungefähr aus 1740 und die Fassade wurde anfangs des 18. Jh. umgestaltet.
Das Schloss Auvernier ist Privateigentum, das bis zum heutigen Tag Herrn Thierry Grosjean gehört, dem Enkel von Aloys de Montmollin. Die Keller des Schlosses, die aus dem 17. Jahrhundert datieren, können besucht werden

 
     
 

Heute wird das Weingut von Thierry Grosjean geleitet. Die Weinberge umfassen 13 Hektar Rebfläche, weitere 32 Hektar sind gepachtet und von rund 15 Hektar werden Trauben zugekauft. Das Flaggschiff des Hauses ist „Neuchâtel Blanc“ (Chasselas), der rund 40% der Produktion ausmacht.

 
 
     
 

10.02.2008