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13 Jh. |
Ehemaliges Weiherschloss, welches im 13.
Jahrhundert erbaut wurde, |
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1343 |
Wahrscheinlich wurde es damals auf Eigengut des Basler Bürgers Heinrich
von Zeise erbaut, der in seiner Hand die Binninger Güter des Klosters
Olsberg vereinigte. Erneut taucht das Schloss im Jahr
1343 aus Anlass eines Gütertausches auf. Die Rede ist da von sechzehn
Jucharten Acker vor dem Schloss, unten beim Birsig. In jenen Tagen gehörte
es der Familie Erimann. |
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14 Jh. |
Das Geschlecht der Erimann besetzte damals das Müntzmeisteramt am Hof des
Bischofs von Basel. Sie bewohnten das Schloss als Wohnsitz mit dem keine
herrschaftlichen Rechte über das Dorf Binningen verbunden waren. Wie das
grössere Schloss Bottmingen noch heute, war auch jenes von Binningen von
einem Weiher umgeben. Zweifach sollte Schloss Binningen im
14.Jh Schaden nehmen. |
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1356/1446 |
Beim
Erdbeben 1356 (2.) wurde das Schloss stark beschädigt. Für
1374 werden erneut Schäden erwähnt. 1409
zerstörte ein Brand das Schloss, welches danach als "Burgstall", das heisst
als Ruine veräussert wurde. Es wurde wohl um 1419
wieder aufgebaut, doch die Österreicher brannten 1446
im St.Jakoberkrieg die Gebäude des Vorhofes nieder. |
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15 Jh. |
In der zweiten Hälfte des 15.Jh kommt das
Schloss in den Besitz des Basler Achtburgergeschlechts Grieb. Nach
1520 rückte Schloss Binningen ins Blickfeld der
Stadt Basel. Der Vogt Solothurns auf Dorneck soll Gefallen an Schloss und
Dorf Binningen gefunden haben und wollte beides kaufen. Vermutlich handelte
er dabei im Interesse Solothurns, nicht in seinem eigenen. |
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1613 |
Nachdem die Stadt Schloss Binningen übernommen hatte, verpachtete sie es
zunächst. Später wurde es an die Familie Eckstein veräussert, und
1613 befand es sich in der Hand des
Grafengeschlechts derer von Sulz aus Württemberg. Als Eigentümer folgten
Georg Wilhelm Waldner von Freudenstein und dann Freiherr von Polheim und zu
Wartenburg. |
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1662 |
Von Polheim war genötigt Schloss Binningen zu versteigern. Der Käufer war
niemand anders als sein Schweigersohn der Freiherr von Hohenfeld. Der war
aber eigentlich weniger am Schloss sondern eher an klingender Münze
interessiert. So verkaufte er es 1662 an den
Bündner Herkules von Salis-Marschlins, dessen Familie bis
1738 Schlossherrin blieb. |
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1738/72 |
Nachdem Schloss Binningen 1738 in andere
Hände überging, folgten mehrere brutale Umbauten die schliesslich das
wehrhafte Wesen des Baus eliminierten. Zwischen 1738
und 1752 verschwand zum Beispiel der Rundturm
an der Nordostecke. 1772 und wohl in der
folgenden Zeit gab es weitere Eingriffe, so wurde der Weiher um das Schloss
aufgefüllt. |
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1817 |
Das Schloss ging 1817 an Niklaus Singeisen
aus Liestal, der darin ein Sommerkasino einrichten wollte, was aber vom
Tavernenwirt Binnigens vereitelt wurde. Der Gemeinderat verbot auf des
Wirtes Drängen hin den Ausschank von Getränken und das Sevieren von Speisen
im geplanten Kasino, womit die Idee von Restaurant im Schloss vorerst
erledigt war. |
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1870 |
Das Schloss wechselte in den folgenden Jahrzehnten mehrfach den Besitzer,
und 1870 gab es erstmals eine Gastwirtschaft
darin, wie bereits fünfzig Jahre zuvor geplant.
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1960/64 |
Nachdem die Gemeinde 1960 Schloss Binningen
erwarb, erfolgten 1963/64 umfangreiche
Renovationen. So wurde unter anderem der Südturm mit einem Spitzhelm als
Dach versehen und er erhielt ein Turmzimmer. |
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18 Jh. |
Schloss Binningen heute, mit dem alten Osttrakt der im
18.Jh zwei Stockwerke niedriger gemacht und mit einem Dach mit
Dachreiter versehen wurde. Damals verschwanden auch Weiher und Zugbrücke.
Das Bürgerhaus an der Schlossgasse 1 flankierte früher das Tor zum Vorhof,
direkt an der damaligen Brücke die über den Birsig führte. Zusammen mit dem
Imhof-Haus gehörte es zum Schlosskomplex. |
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