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1230 |
Der Baubeginn am Turm des Frauenfelder Schlosses lässt sich aufgrund der
heute noch erhaltenen Holzbalken auf die Zeit um 1230
datieren. Unmittelbar neben diesem herrschaftlichen Zentrum entstand im
zweiten Drittel des 13. Jahrhunderts die
Siedlung, deren Name 1246 erstmals urkundlich
erwähnt wird. |
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1286 |
Bereits 1286 ist Frauenfeld als Stadt bezeugt.
Die Vogtei über den Reichenauischen Besitz liegt in dieser Zeit bei den
Habsburgern, die diese Funktion 1264 von den
Kyburgern geerbt haben dürften. |
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1315 |
Nachdem Jakob von Frauenfeld, auf Seiten Österreichs, in der Schlacht bei
Morgarten (1315) fiel, wurde die Burg von
seinen Söhne erweitert. |
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14 Jh. |
Ende des 14.Jh. konnten die Hofmeister (so
nannte sich das Geschlecht seit 1308) den
Besitz nicht mehr unterhalten und verkauften die Burg an die Herren von
Hohenlandenberg. |
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1534/1798 |
1534 bis 1798
wurde es von den eidgenössischen Landvögten bewohnt. |
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Nach dem Untergang der alten Eidgenossenschaft brachte der Kanton Teile
seiner Verwaltung im Schloss unter. Später plante die Regierung seinen
Abriss. |
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1960 |
Der Kauf durch Johann Jakob Wegelin rettete den Bau. Seine Enkeltochter,
Marie Bachmann, schenkte das Schloss später dem Kanton zurück, der darin
1960 das historische Museum des Kanton Thurgaus
einrichtete. Es vermittelt einen lebendigen Überblick über die Thurgauer
Geschichte und Kultur vom Mittelalter bis Anfang des
19. Jahrhunderts. |
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Letzte Aktualisierung:
02.07.2011 |
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