Schweiz

Waadt

 

Burg Nr. 607

Schloss Grandson

Besucht am: 13.06.2011

 

 

 
  Eingang zur Burg   Abort   Wehrgang      
 

 
                 
   

   
                 

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1050
Zerstört Aufgelassen:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 539.580 Süd-Nord. 184.580
Gründer: Herren von Grandson
Ortschaft:

1422 Grandson

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 
 
 

 

Museum

 

Kein Absturzgefahr.

 

Parkplätze direkt vor der dem Schloss

GPS: N: 00°00.000 / O: 0°00.000

 

Restaurant in der Burg, Ja.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: 445  m.ü.M GPS: N: 46°48.573 / O: 6°38.827
Burgentyp:    
Ja Ja
 
 
Länge:   Route Cantonale
Wanderzeit:   Schwierigkeit: Leicht
 

 

1050

Die ursprüngliche Burg wurde um 1050 von den Herren von Grandson gebaut.

 
13 Jh. Im 13. Jahrhundert wurde ein Neubau errichtet.  
1476

Am 19. Februar 1476 begann Karl der Kühne mit seinem 20’000 Mann starken Heer die Belagerung des Schlosses Grandson. Bereits neun Tage später musste sich die Besatzung wegen Nahrungsmangels und Ausbleibens von Nachschub ergeben. Karl liess die gesamte Schlossbesatzung hinrichten: über 400 Soldaten wurden gehängt. Das sollte die Strafe dafür sein, dass die Schweizer gemeinsame Sache mit Ludwig XI. gemacht hatten.

 
 

Als die Nachricht über das Gemetzel vom 28. Februar die Runde machte, entschlossen sich die wütenden Eidgenossen sofort zum Angriff auf den Burgunderherzog. Nur vier Tage später, am 2. März, rückte ein 18’000 Mann starkes Heer der verbündeten Schweizer auf Grandson vor und stellte in der Schlacht bei Grandson die 20’000 Soldaten des Herzogs. Von den „Kuhhirten“ in die Flucht geschlagen, hinterliessen Karl und seine Mannen ihr ganzes Heerlager samt Zelten und Staatskasse. Bereits ein Jahr später starb Karl in der Schlacht bei Nancy.

 
 

Der Schatz von Karl dem Kühnen brachte eine Million in Goldstücken, Gold- und Silbergeschirr, Schmuck in Form von Diamanten und Rubinen, kostbare Teppiche und sogar das goldene Geheimsiegel des Herzogs. Ausserdem erbeuteten die Sieger 600 Fahnen, 400 Zelte, 300 Tonnen Schiesspulver, 400 Kanonen, 800 Handfeuerwaffen, 10'000 Pferde, Pferdefutter und riesige Mengen Lebensmittel – alles zusammen wäre heute rund 100 Millionen Schweizer Franken wert.

 
1476/1798

Regierten Landvögte von Freiburg und Bern, die sich alle fünf Jahre in der Regierung abwechselten.

 
1803

Das Schloss wurde dann Volkseigentum bis 1803 der Helvetischen Republik und dient dann als temporäre Kasernen.

 
1803 Geht sie die Hände des Kantons Waadt  
1806 bis 1816 Im Besitz der Stadt Grandson  
1816

Von 1816 bis 1835 wurde die Burg zum Sitz einer Tabakfabrik, Firma Devos und Decoppet später Vatier.

 
1835 Im Besitz der Familie Perret, 1835 bis 1875  
1956 Im Besitz Georges Filipinetti  
1981 Von 1981 bis 1983 ist das Schloss aus Geldmangel geschlossen.  
1983

Das Schloss Grandson ist das Eigentum der Stiftung für Kunst, Geschichte und Kultur, Wintertur, und wird betrieben vom der Stiftung des Schlosses Grandson, Grandson.

 
     
 

Der Waffensaal enthält eine reichhaltige Sammlung von Gegenständen aus der Zeit der Burgunderkriege.Im Museum zu sehen  Schlacht bei Grandson, in dem u. a. ein Modell mit 2'200 Bleisoldaten zu sehen ist. Schlossmodellen und Schlachtplänen. . Im Oldtimermuseum ist u. a. ein weisser Rolls-Royce aus dem Jahr 1927 zu sehen, der einst Greta Garbo gehörte. In der neuen Kapelle aus dem Jahr 1962 hängt das berühmte Gemälde „Die Jungfrau mit der Rose“ von Jan Massys (16. Jh.). Im Keller befindet sich das Gefängnis des Lehnsherrengerichts mit seinem Kerker.

 
     
  Weblinks:  
 

Quellen:

 
 
Letzte Aktualisierung: 02.07.2011 Fehler entdeckt?