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888/1032 |
Das
Alpenrandgebiet am Oberlauf der Saane wurde ab dem 11. Jh. durch Rodung
erschlossen. In dieser Zeit setzten sich die Vorfahren der Grafen von
Greyerz hier fest, vermutlich entstammten sie dem Hochadel des rudolfingischen Königreichs Hochburgund
(888 - 1032).
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1073 |
Taucht die Burg Greyerz erstmals in den Schriftquellen
auf. |
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1100 |
Der erste namentlich bekannte Graf von Greyerz war
Wilhelm I., der um 1100 zusammen mit
zahlreichen jungen Männern aus Gruyères an den Kreuzzügen teilnahm. |
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1200 |
Diese
erste, um 1200 vollendete Anlage hatte einen quadratischen Bergfried und
eine starke Ringmauer. Zusammen mit der Burg entstand das Burgstädtchen, dem
die Grafen von Greyerz auch das Marktrecht gaben. 1195 musste darauf nach
einem Streit mit dem Bischof von Lausanne, der die Konkurrenz für seinen
Markt in der nahen Stadt Bulle fürchtete, vorübergehend verzichtet werden. |
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1244 |
Wurden die Grafen Vasallen der mächtigen Savoyer, begleiteten diese auf
Kriegszügen und mehrten so ihr Vermögen. Um 1250 wurde die Burg daher im
savoyischen Stil umgebaut und erhielt einen mächtigen Donjon mit rundem
Grundriss und schönen Steingewölben in allen Stockwerken. |
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14/16 Jh. |
Vom
14. bis zum 16. Jh. wurde die Vorburg ausgebaut und erhielt einen heute noch
erhaltenen Ziergarten. |
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1536 |
In den
Burgunderkriegen gegen Karl den Kühnen stellten sie sich auf die Seite der
Eidgenossen entgingen so einer Besetzung, als die Städte Bern und Freiburg
1536 das Waadtland unter sich aufteilten |
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1554 |
Michael, der letzte Graf von
Greyerz, geriet in finanzielle Schwierigkeiten und musste
1554 Bankrott anmelden.
Die Gläubiger, die Städte Freiburg und Bern, teilten seine Ländereien unter
sich auf. Das Schloss Greyerz wurde Sitz der Freiburger Landvögte
(1555-1798), |
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1849 |
Zum Verkauf ausgeschrieben,
gelangte es 1849 in den Besitz der Familie Bovy und später der Familie
Balland, die es als Sommerresidenz nutzten und es gemeinsam mit ihren
Künstlerfreunden instand stellten. |
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1938 |
Kaufte der Kanton Freiburg das
Schloss zurück und richtete hier ein Museum ein. |
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Quellen:
(Alle Angaben nach:
MEYER, Burgen der Schweiz, Bd. 9, 1983) |
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