Schweiz

Freiburg

 

Burg Nr. 244

Schloss Greyerz (Château de Gruyeres)

Besucht am: 25.06.2005

 

   

 

 

   
    Aufgang zur Burg   Wehrgang        
     

     
          Ziergarten      

 

   

 

   
       

Johannisfest vom 25/26.6.2005

       

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 1073
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 572.820  Süd-Nord. 159.340
Gründer:  
Ortschaft:

1663 Greyerz

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 
 
 
 
 

 

http://www.chateau-gruyeres.ch Öffnungszeiten des Schlosses:

Samstag, 25. Juni 2005: 9 - 22 Uhr
Sonntag, 26. Juni 2005: 9 -18 Uhr

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Ruine

GPS: N: 46°34`54 /  O: 7°04`45

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: m.ü.M GPS: N: 00°00.000 /  O: 0°00.000
Burgentyp:    
Ja Ja
 
 
Länge:    
Wanderzeit:   Schwierigkeit: Leicht
 

 

888/1032

Das Alpenrandgebiet am Oberlauf der Saane wurde ab dem 11. Jh. durch Rodung erschlossen. In dieser Zeit setzten sich die Vorfahren der Grafen von Greyerz hier fest, vermutlich entstammten sie dem Hochadel des rudolfingischen Königreichs Hochburgund (888 - 1032).

 
1073 Taucht die Burg Greyerz erstmals in den Schriftquellen auf.  
1100

Der erste namentlich bekannte Graf von Greyerz war Wilhelm I., der um 1100 zusammen mit zahlreichen jungen Männern aus Gruyères an den Kreuzzügen teilnahm.

 
1200

Diese erste, um 1200 vollendete Anlage hatte einen quadratischen Bergfried und eine starke Ringmauer. Zusammen mit der Burg entstand das Burgstädtchen, dem die Grafen von Greyerz auch das Marktrecht gaben. 1195 musste darauf nach einem Streit mit dem Bischof von Lausanne, der die Konkurrenz für seinen Markt in der nahen Stadt Bulle fürchtete, vorübergehend verzichtet werden.

 
1244

Wurden die Grafen Vasallen der mächtigen Savoyer, begleiteten diese auf Kriegszügen und mehrten so ihr Vermögen. Um 1250 wurde die Burg daher im savoyischen Stil umgebaut und erhielt einen mächtigen Donjon mit rundem Grundriss und schönen Steingewölben in allen Stockwerken.

 
14/16 Jh.

Vom 14. bis zum 16. Jh. wurde die Vorburg ausgebaut und erhielt einen heute noch erhaltenen Ziergarten.

 
1536

In den Burgunderkriegen gegen Karl den Kühnen stellten sie sich auf die Seite der Eidgenossen entgingen so einer Besetzung, als die Städte Bern und Freiburg 1536 das Waadtland unter sich aufteilten

 
1554

Michael, der letzte Graf von Greyerz, geriet in finanzielle Schwierigkeiten und musste 1554 Bankrott anmelden. Die Gläubiger, die Städte Freiburg und Bern, teilten seine Ländereien unter sich auf. Das Schloss Greyerz wurde Sitz der Freiburger Landvögte (1555-1798),

 
1849

Zum Verkauf ausgeschrieben, gelangte es 1849 in den Besitz der Familie Bovy und später der Familie Balland, die es als Sommerresidenz nutzten und es gemeinsam mit ihren Künstlerfreunden instand stellten.

 
1938

Kaufte der Kanton Freiburg das Schloss zurück und richtete hier ein Museum ein.

 
 

Quellen: (Alle Angaben nach: MEYER, Burgen der Schweiz, Bd. 9, 1983)

 
 
Letzte Aktualisierung:.15.06.2011 Fehler entdeckt?