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Burg Nr. 271 |
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Besucht am: 26.02.2006 |
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| Bergfried ü. 30m Hoch | Palas |
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Die Burg wurde vermutlich an der Stelle eines Vorgängerbaues im 13.Jh. durch die Herren von Herblingen errichtet.Leider liegt die Geschichte des Schlosses Herblingen, das auf Stettemer Gemarkung steht, im Dunkeln. Wann und zu welchem Zweck es erbaut wurde, ist unbekannt. |
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| 1249 |
Einer spätmittelalterlichen Überlieferung zufolge hatte Papst Leo IX. im Jahr 1049 persönlich die Herblinger Schlosskapelle geweiht. Dise angaben sind fragwürdig, der Palas ist erst im 13 Jh. Erbaut worden. |
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| 1258 |
Im frühen Mittelalter muss ein niederer Adel bestanden haben, der zu Herblingen regierte. Es ist bekannt, dass aus den Edlen von Herwilingen ein Konrad von Herwilingen 1258 Pleban zu Schwarza war, sich aber nach der Gründung des Klosters Paradies von Schwarza zurückzog. Er wurde dann Canonicus zu Chur und Notar König Rudolfs von Habsburg. |
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| 1281 |
Erbaute dieser Konrad die Schlosskapelle neu, die dann von Bischof Albert, als Vertreter des Bischofs von Konstanz, geweiht wurde. |
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| 1323 |
Die österreichischen Herrscher setzten dann Ende des 13. Jahrhunderts ihre Verwalter auf Schloss Herblingen ein, und 1323 erhielt der Truchsesse Johann von Diessenhofen alle Leute, die zur Burg Herblingen gehörten, von Herzog Lütpold als Pfand. |
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| 1330 |
Wurde von den Herzögen Otto und Albrecht ganz Herblingen mit dem Schloss dem Johann von Diessenhofen als Pfand übergeben. |
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| 1448 |
Nach dem Chronisten J.J. Rüeger hat jedoch Adam Cron 1448 das Schloss rechtmässig von einem Hans Heinrich Truchsessen erkauft. 1497 begab sich Hans, der Sohn von Adam Cron, mit seinem Schloss in das Burgrecht und den Schirm der Stadt Schaffhausen. 1502 verkaufte Adam Cron (Sohn Hans musste inzwischen verstorben sein) das Schloss Herblingen an den «wolgelerten der frien künst maister» Hans Löw aus Schaffhausen, der es 1507 an einen Beringer von Landenberg zu Greifensee (Schwiegersohn von Bürgermeister Trüllerey zu Schaffhausen) veräusserte. |
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| 1534 |
Gelangte die Stadt Schaffhausen in den Besitz des Schlosses durch Kauf von der Witwe Dorothea von Landenberg. |
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| 1733 |
Wird die Burg durch Johann Wilhelm Gestefeld (aus Wien) erworben und empfindlich umgebaut. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Burg ihr mittelalterliches aussehen vollkommen gewahrt. Der neue Besitzer liess die Wehrgänge, Zugbrücke und teilweise die Ringmauer abtragen. Ausserdem wurden die Gräben zugeschüttet und der Wohnbau stark verändert. Danach 25 verschiedene Besitzer. Seit 1953 in der selben Familie. |
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