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Burg Nr. 121 |
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Besucht am: 01.01.2004 |
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| 1238 / 1239 |
Berchtold der Schenko von Castel wird als Schiedsmann angerufen. |
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| 1257 / 1261 |
Wohnte Graf Hartmann d.j. von Kyburg auf Kasteln, das zu jener Zeit an die Schenken von Kasteln als Lehen ausgegeben war. |
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| 1262 |
Neben Kasteln als der vorderen Burg, lag auf dem gleichen Hügel eine hintere Burg, Ruchenstein, ein Lehen im Besitze der Ritter von Ruchenstein, stammend aus der March (SZ). Kasteln und Ruchenstein gehen an die Habsburger. |
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| 1301 / 1311 |
Berchtold I von Mülinen, aus einem alten Geschlecht der Stadt Brugg stammend erwirbt die hintere Festung und die vordere Festung, nachdem die Schenken von Kasteln und die Ritter von Ruchenstein ausgestorben sind. |
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| 1311 |
Kastel verschiedene Schreibweisen Mit Veltheim zusammen war Kasteln altkyburgischer Besitz (Thalheim, Schenkenberg und Schinznach gehörten zum Hausgute der Habsburger). |
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| 1434 |
Sitz und Herrschaft Kasteln vererben sich auf den ältesten Sohn, dies während mehr als drei Jahrhunderten in der Linie des Hauses von Mülinen. |
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| 1634 |
Die Erben der Brüder Hans Friedrich und Berchtold von Mülinen verkaufen Ruchenstein an Hans Ludwig von Erlach, Oberst von Bern und General in Breisach. Kasteln kommt als Erbe an Margarita von Mülinen und durch sie als Frau an Hans Ludwig von Erlach. |
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| 1642 |
Hans Ludwig von Erlach gibt Bernhard Döllinger (Steinbrecher von Mägenwil) den Auftrag zum Neubau der Burg. Kasteln wird mit Material aus der niedergerissenen Burg Ruchenstein aufgebaut. |
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| 1732 |
Nachdem Kasteln hundert Jahre im Besitz der Herren von Erlach war, kommt die Herrschaft durch Verkauf für 90'000 Taler der Stadt Bern zu, die ein eigenes Oberamt Kasteln schafft und Landvogte einsetzt. |
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| 1803 |
Kasteln geht an den neugegründeten Kanton Aargau. |
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| 1855 |
Die Brüder Friedrich (Stadtammann von Aarau) und Louis (Kaufmann) Schmutziger kauften für Fr. 14500.-- das Schloss zur Errichtung einer Privat-Rettungsanstalt für arme, verwaiste, verlassene oder verwahrloste Kinder evangelisch-reformierter Konfession. Erster Hausvater (bis 1900) wird Aaron Witzemann. |
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| 1902 |
Die Schlossliegenschaften werden der Anstalt Kasteln übertragen. Durchführung umfassender Renovationsarbeiten. |
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| 1907 |
Brand der angebauten Scheune und des Schlosses durch Brandstiftung eines Zöglings. Kinder und Personal ziehen ins Ferienheim Beguttenal und danach in die aufgehobene Taubstummenanstalt Zofingen. |
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| 1908 |
Wiederaufbau des Schlosses. |
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| 1912 |
Wiederaufbau des durch erneute Brandstiftung zerstörten Dachstockes des Trottengebäudes. |
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| 1948 |
Änderung der Aufnahmebestimmungen (Aus Zöglingen werden Kinder). |
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| 1948 - 1952 |
Umbau des Trottengebäudes und umfassende Bauarbeiten im Schloss. Aus Schlafsälen werden Zimmer mit 3 - 6 Betten. |
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| 1962 - 1964 |
Aussenrenovation des Schlosses |
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| 1974 |
Namensänderung in Schulheim Schloss Kasteln. Aus Heimeltern wird Heimleitung. |
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