Schweiz

Thurgau

 

Burg Nr. 324

Schloss Klingenberg

Besucht am:

22.02.2007

 

     

     
                 

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 12 Jh.
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 717.580 Süd-Nord. 275.850
Gründer:  
Ortschaft: 8508 Homburg
Grundriss:
   
 
   
 

 

Im Schloss ist ein Restaurant, der Innenhof ist immer zu besichtigen.

 

Kein Absturzgefahr.

 

Vor der Burg, Klingenbergstr.

GPS: N: 47°37`22 /  O: 9°00`12

 

Restaurant in der Burg, Ja.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Restaurant: www.schloss-klingenberg.ch

Öffnungszeiten.
Mo - So 10.00 -24.00 Uhr geöffnet, Ruhetag: Mittwoch und Donnerstag

Und ganz neu: Unsere Gästezimmer. Ab sofort kann man bei uns auch im Schloss übernachten.

 
Ja  
Länge:  
Wanderzeit:  
Schwierigkeit: Leicht. Wunderschön,
 

 

12 Jh.

Mit dem Bau der heutigen Anlage wurde im 12. oder zu Beginn des 13. JH. begonnen. Auf dem Felsen hinter der heutigen Anlage wurde eine Burg errichtet.

 
 

Die Herren von Klingenberg waren Ministerale und einflussreiche Dienstmannen der Habsburger und stellten eine Reihe von bedeutenden Äbten, Bischöfen, Diplomaten, Ritter und Dichter. Wahrscheinlich waren sie verwandt mit den Herren von Hohenklingen, Altenklingen und Klingnau, jedoch ist nicht anzunehmen, dass sie verwandt waren mit den Freiherren von Klingen. Im 13. Jahrhundert starb der letzte Klingenberg aus diesem Stamm.

 
1360

Ging durch Erbschaft die Herrschaft an Hermann von Breitenlandenberg, 1448 an Friedrich von Heidenheim, 1651 an das Kloster Muri,

 
1444

Im Jahr 1444 wurde die Burg samt Mühle, Torggel und Stadel niedergebrannt. Einige Jahre später entstand der Ursprung des heutigen Schlosses.

 
1694

Fiel ein Teil des Schlosses zusammen. Der Wiederaufbau war mit einer Restaurierung und Erweiterung verbunden. Fast gleichzeitig wurde mit dem Bau einer separaten Kappelle begonnen.

 
1722/24

Von 1722 - 1724 wurde der Westflügel gebaut.

 
1695

Das Schloss und die unvollendete Kappelle wurden 1695 erneut von einer Feuersbrunst heimgesucht. Nur wenige Tage später wurde mit dem Wiederaufbau begonnen.

 
1733/36

Und von 1733 - 1736 folgte die Erweiterung zur Dreiflügelanlage

 
1772

Wurde das Schloss ein weiteres Mal von Feuer heimgesucht.

 
18 Jh.

Die vierflüglige Anlage wird seit dem 18. Jahrhundert auf zwei Seiten von einem Wassergraben gerahmt, der aber stets nur als architektonischer Schmuck diente. Die ehemaligen barocken Gartenanlagen mit Mauern und Pavillons im Süden und Westen sind längst verschwunden. Heute scheint sich das Schloss in den Schatten der vielen Bäume zu ducken.

 
 
Letzte Aktualisierung: 04.02.2010  

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13.11.2008