Schweiz

St-Gallen

 

Burg Nr. 284

Schloss Rapperswil

Besucht am:

26.05.2006

 

   

 

   
    Der Zeitturm und das doppelte Tor            

 
Bewertung:
Baujahr: 1220 bis 1230
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 000  Süd-Nord. 000
Gründer: Vogt Rudolf von Rapperswil
Ortschaft: 8640 Rapperswil
Grundriss:
   
 
   
 

 

Restaurant und Museum, Öffnungszeiten beachten.

 

Kein Absturzgefahr.

 

Im Dorf,

GPS: N: 47°13`37 /  O: 8°49`03

 

Restaurant in der Burg, Ja.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Burganlage mit Bergfried "Gügelerturm", Pulverturm, Zeitturm, Ringmauer mit Wehrgang, Palas und Vorburg.

Kulturzentrum / Polenmuseum Öffnungszeiten: März: Sa-So, 13-17 Uhr
Ostern-Okt.: Mo-So, 13-17 Uhr Nov.-Dez.: Sa-So, 13-17 Uh

 

Länge: Ca. 500 m von Dorf Zentrum aus.
Wanderzeit: Ca. 10 min.
Schwierigkeit: Leicht.
 

 

1220-1230

Die Veste wurde in den Jahren 1220 bis 1230 von Vogt Rudolf von Rapperswil erbaut,

 
1336

Im Jahr 1336 flüchteten sich die nach einem Umsturzversuch aus Zürich vertriebenen Konstaffler auf die Burg. Zusammen mit dem Grafen Johann II. von Habsburg-Laufenburg planten diese darauf eine Mordnacht, um das alte Regime in der Limmatstadt zu besiegen. Der Anschlag misslang aber und der Bürgermeister von Zürich, Rudolf Brun, nahm schon bald Rache.

 
1350

Im Winter 1350 zogen Brun und seine Truppen vor Rapperswil, nahmen die Burg und die Stadt ein und brannte beide nieder.

 
 

Herzog Albrecht von Österreich liess kurz darauf als neuer Besitzer das Schloss und die Stadt wieder aufbauen.

1442

Nach dem Aussterben der Linie Habsburg-Laufenburg gelangte das Schloss 1442 in das Eigentum der Stadt Rapperswil.

 
1464

Konnte die Bürgerschaft des Ortes sich von Habsburg-Österreich loskaufen und mit der Eidgenossenschaft den „ewigen Bund“ schliessen,

 
1793

Auf dem Schloss diente bis 1798 die eidgenössischen Schirmvögte.

 
1830

Um 1830 wurden die Stadtmauern und die Tore geschleift.

 
1870/1927

Zwischen 1870 und 1927 befand sich auf dem Schloss das Polnische National-Museum.

 
1936/1952

In der Zeit von 1936 bis 1952 wurden die Räume des Schlosses ein zweites Mal für ein Museum des zeitgenössischen Polen genutzt und während des Zweiten Weltkrieges übernahm dieses Museum die kulturelle Betreuunug von im Jahr 1940 in der Schweiz internierten polnischen Soldaten.

 
1952-1975

Ab 1952 Burgenforschungsinstitut und zwischen 1962 und 1975 das Schweizerische Burgenmuseum.

 
1975

Seit einer Renovation im 1975 befindet sich zum dritten Mal ein polnisches Museum innerhalb der Mauern des Schlosses, das von polnischen Emigranten gegründete Polenmuseum.