Schweiz

Zürich

 

Burg Nr. 254

Schloss Schwandegg

Besucht am:

10.09.2005

 

     

 

     
                 

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 13 Jh.
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 700.580 Süd-Nord. 275.600
Gründer: Herren von Schwandegg
Ortschaft:

8468 Waltalingen

Grundriss:
   

   
 

 

Jugendherberge, Restaurant

 

Kein Absturzgefahr.

 

Vor der Burg,

GPS: N: 47°37`22 /  O: 8°46`35

 

Restaurant in der Burg,  Ja.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Schloss Schwandegg Jordi Kurt (-Battlehner)
Ruhetag Mi u. Do ausgen. Mai bis Okt. nur Mi geschlossen
Tel: 052 / 745 18 27 Fax: 052 / 745 28 63
Turm (13.Jh.), Südostflügel von 1640 und der Nordostflügel nach Brand 1935 wieder aufgebaut.

 
Ja Ja  
 
 
Länge: 200 m
Wanderzeit:

10 Min

Schwierigkeit:

Leicht, Wunderschöne Stadt.

 

 

13 Jh.

Durch die Herren von Schwandegg im 13.Jh. erbaut.

 
1218

Die Ritter von Schwandegg waren als Dienstleute der Kyburger noch nicht zu besonderm Ansehen gelangt, dafür verstanden sie sich mit deren Erben, den Habsburgern, um so besser. 1218 erscheint als erster Vertreter des Geschlechts von Schwandegg Ritter Heinrich, habsburgerischer Ministeriale.

 
1386

Hans von Schwandegg fiel 1386 in der Schlacht von Sempach.

 
1422

Starb der letzte Ritter von Schwandegg. Das Schloss wechselte fronten immer wieder den Besitzer.

16 bis 18 Jh.

Erfolgten durch die wechselnden Besitzer diverse Umbauten.

 
 

Im 17 Jh. befand es sich im Besitz der Familie Schmelz von Lindau, die ihr Vermögen während des 30 Jährigen Kriege in die Schweiz geflüchtet hatte.

 
 

Um 1640 erfolgte der Umbauter düsteren Burg in ein wohnliches Schloss.

 
 

Im 18 Jh. gehörte Schwandegg einem Freund des einst berühmten Idyllendichters Salomon Gessner, der 1774 dort zu Besuch weilte.

 
1879/1890

1879 kaufte Karl Fierz-Landis das Schloss, das er um 1890 der Stadtbürgergemeinde Zürich schenkte.

 
1933/35

1933 fiel der westliche Teil des Schlosses einem Grossbrand zum Opfer. Der zerstörte Gebäudeteil wurde 1935 wieder aufgebaut.

 
1974

Der letzte Schlossherr, Caspar Oswald, nahm Flüchtlinge und Behinderte auf. Altershalber verkaufte er 1974 Schwandegg an den Kanton Zürich, der in den alten Mauern eine moderne Jugendherberge und ein Restaurant einrichten liess.

 
 
Letzte Aktualisierung: 27.09.2011 Fehler entdeckt?