|
|
Burg Nr. 34 |
|
Besucht am: 2002 |
|
|
||||||||
|
| 13 Jh. |
Der heutige Schlossbau geht zurück auf eine mittelalterliche Burg, welche im 13. Jahrhundert von den Grafen von Rapperswil erbaut wurde. |
|
| 1300 |
Verpfändete die unter finanziellen Druck geratene Gräfin von Habsburg-Rapperswil Burg und Herrschaft Greifensee an das aufsteigende Ministerialiengeschlecht der Landenberger. Diese waren in österreichischen Diensten zu Ansehen und Reichtum gekommen und investierten nicht zuletzt auch in repräsentative Herrschaften, |
|
|
Das Wohnen in der mittelalterlichen Burg war jedoch keineswegs feudal. Die über vier Meter dicken Gebäudemauern liessen nur wenig Licht ins Innere. Die Räume waren deshalb dunkel und feucht. Im Winter muss die Kälte fast unerträglich gewesen sein. Kein Wunder, dass auf die frühen Landvögte Druck ausgeübt werden musste, überhaupt in der Burg zu residieren. |
||
| 1444 |
Wurde die Burg im Alten Zürichkrieg von den Schwyzern niedergebrannt. |
|
| 1520 |
Erst 1520 wurden die noch bestehenden Grundmauern umgebaut zu einem repräsentativen Schloss, welches den Landvögten der Stadt Zürich als Residenz diente. |
|
| 19 Jh. |
Kurze Zeit war das Schloss im 19. Jahrhundert noch Sitz der neu gegliederten Regionalverwaltung, darauf wurde Uster zum neuen Verwaltungssitz. |
|
| 1935/58 |
Bis 1935 blieb es in Privatbesitz, seit 1858 war es in den Händen der Zürcher Familie Escher. |
|
| 1935 |
Kaufte der Kanton Zürich das Schloss zurück. |
|