Schweiz

Solothurn

 

Burg Nr. 300

Schloss Wartenfels

Besucht am:

27.08.2006

 

   

 

   
                 
     

 

     
                 

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung:  
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 000  Süd-Nord. 000
Gründer:  
Ortschaft: 4654 Lostorf
Grundriss:
   

   
 

 

Die Burg ist im Privatbesitz und kann besichtigt werden.

 

Kein Absturzgefahr.

 

Vor der Burg,

GPS: N: 47°23`17 /  O: 7°55`47

 

Restaurant in der Burg, Nein

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Stiftung Schloss Wartenfels, Öffnungszeiten für Besucher ab  Mai bis Ende Oktober, jeweils am Sonntag von 13.00 bis 17.00 Uhr. Eintritt: Fr. 5.-/2.50

Die Burg kann man mieten für Hochzeiten und Anlässe

 

Länge: Ca. 200m
Wanderzeit: Ca. 5 min
Schwierigkeit: Wunderschöne Aussicht.
 

 

 

Wann genau das Schloss Wartenfels erbaut wurde, lässt sich nicht feststellen. Erste Erwähnung fand im Jahre 1250 Wernher von Wartenfels. Was damals zwischen den Städten Aarau und Olten ablief, konnte jedoch vom Schloss aus bestens beobachtet werde

 
1250

Von 1250 an gehörte es den Herren von Wartenfels. Mangels männlichen Erben ging es später an andere bedeutende Geschlechter über. Herren von Thengen, Herren von Rosenegg aus dem Hegau, Bodensee, und Patrizierfamilie von Bubenberg.

 
1465

Adrian von Bubenberg verkaufte das Schloss 1465 an die Stadt Solothurn, um eine Reise ins heilige Land antreten zu können.

 
1498

Solothurn verwendet3e die Burg als Vogteisitz, bis es sie 1498 als Erblehen an Edelleute vergab.

1600-1749

Glanzwolle Zeiten erlebte das Schloss von 1600-1749 unter der Familie Greder. Jost Greder war Hauptmann einer Französischen Kompanie und wurde dort als Oberst Greder von Wartenfels zum Ritter geschlagen. 1600 kaufte er die Burg Wartenfels für 7000 Gulden (heutiger Währung ca. 850000 Fr)

 
1749

Ging das Schloss in den Besitz der Familie Grimm von Wartenfels über.

 
1876

Kaufte Josef Guldimann, dessen Familie das Bad Lostorf seitdem 16 Jh. bewirtschaftete, die heruntergekommene Liegenschaft für 55000.- Sein Sohn verkaufte sie Widerrum an die Gebrüder Leimgruber und August Schenker

 
 

Später erwarb der Basler Unternehmer Georg Meidinger-Hummel die Burg. 1920 wurde das Pächterhaus Gebaut. Dank Alice und Thomas Haefeli-Isch (Schlossgärtner) gibt es sogar einen Rebgarten wie auf früheren Stichen abgebildet.

 
1983

Schenkte Johannes Fuchs das Schloss mittels einer Stiftung der Öffentlichkeit. Das Schloss kann für Konzerte, Taufen, Hochzeiten, Firmenanlässe, usw. gemietet werden. Es bietet Platz für 150 Personen. An Klarsicht-Tagen ist das ganze Alpenpanorama vom Säntis über den Titlis, Eiger bis zur Blümlisalp zu sehen. Zudem besteht direkte Sichtverbindung zu den Schlössern Wildegg, Lenzburg, Wartburg und Aarburg.

 
2003

Seit März 2003 besteht der Verein (Freunde Schloss Wartenfels)