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Ab dem 10. Jh. gehört das Rheintal zu Unterrätien und wird ab
1032 von
den Grafen von Bregenz regiert.
Durch Heirat erbt Pfalzgraf Hugo von Tübingen diese Herrschaftsrechte. |
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1200 |
Sein jüngerer Sohn Hugo erhält dieses Erbe und nennt sich später "comes
montis fortis", Graf von Montfort. Um 1200 baut er die Schattburg und
gründet Feldkirch. |
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1257 |
Nach dem Tod Hugos (1257) kommt es bereits
1258 zu einer Teilung der montfortischen Güter. Die Söhne Rudolfs, Hugo und Hartmann, erhalten die
südlichen Herrschaftsteile vom Walensee bis zum Arlberg und das
linksseitige Rheintal. Hugo wird der Begründer der Linie
Werdenberg-Heiligenberg, auf Hartmann geht die Linie Werdenberg-Sargans
zurück. |
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1259 |
Am 2. Mai 1259 erscheint Hartmann in einer Urkunde erstmals als "comes
de Werdenberch", Graf von Werdenberg |
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1342 |
Bis etwa 1342 bleiben aber die Herrschaften Werdenberg-Heiligenberg und Werdenberg mehr oder weniger
eng verbunden. Erst danach lösen sie sich in die Grafschaften Werdenberg,
Sargans und Vaduz auf. |
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Heute ist es als Museum (Wohnmuseum, St.Galler Kantonsgeschichte,
Waffensammlung) saisonal öffentlich zugänglich. Einige seiner Räumlichkeiten
werden für kulturelle Aktivitäten (Empfänge, Vorträge, Konzerte) vermietet. |
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Bedeutung der Städte:
Städte sind zur Stauferzeit und noch einige Zeit danach meist
Grossburgen. Von Mauern umgebene Wohngemeinschaften mit fester
Arbeitsteilung, genau vorgeschriebenen Rechten und Pflichten. Bei der
damaligen Kriegstechnik sind sie jedoch nur sehr schwer einnehmbar,
haben also eine wichtige strategische Bedeutung und dienen überdies als
Verwaltungszentren. Von der wirtschaftlichen Bedeutung der Zentren als
Markt- und Umschlagplätze einmal abgesehen. Zwischen
1050 und 1300
nehmen die Stadtgründungen im Deutschen Reich enorm zu. Besonders als
der Staufer Friedrich II. um 1231/32 den Fürsten die landesherrliche
Hoheit zugestehen muss (Kampf Staufer - Papsttum), womit auch das Recht
zur Stadtgründung eingeschlossen ist, schiessen mittlere und kleine
Städte fast wie Pilze aus dem Boden. Zuzug von leibeigenen Bauern aus
dem Lande haben sie genug ("Stadtluft macht frei").
Die grösseren Dynasten versuchen nun mit Stadtgründungen die Abrundung
und Sicherung ihrer angestrebten Territorialherrschaften.
Mit dem Tod Friedrich II. beginnt um 1250 die "Kaiserlose Zeit", ein
Chaos mit einer Unzahl von Kleinkriegen zwischen grossen und kleinen
Adligen. Nun massen sich auch die Kleinadligen das Recht zur
Stadtgründung an.
Innerhalb von nur 50 Jahren verzehnfacht sich die Anzahl Städte im
Reich. Die entstehenden Kleinstädte, wie auch Werdenberg, dienen vor
allem militärischen Zwecken, sind aber auch wichtige lokale Märkte.
Die Gründung Werdenbergs gehört also in einen übergeordneten Kontext.
Das Sicherheitsbedürfnis der noch jungen Linie Werdenberg zwingt zur
Gründung von sicheren Zentren. So gründen sie nacheinander Bludenz,
Sargans und Werdenberg.
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