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Auf einem Hügelsporn über dem Tal der
hinteren Frenke erhebt sich das Schloss Wildenstein. Es ist die einzige
Höhenburg im Kanton Basel-Land, die seit ihrer Gründung bis auf den heutigen
Tag erhalten blieb und noch bewohnt wird. |
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Erbaut wurde Schloss Wildenstein von
Heinrich von Eptingen dessen Vater Burgherr zu Madeln war. |
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13. Jh. |
Erst im
13. Jh. Erbauten die
Eptinger in der Nähe der heutigen Gemeinde Bubendorf ihre beiden Burgen
Gutenfels und Wildenstein. |
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Der erste Eptinger, der sich von
Wildenstein nannte, war zugleich auch Meier des Hofs Biel im Leihmental. |
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1334 |
Die Burg wurde von den Bernern und
Solothurner erstürmt. Heinrichs fehdelustiger Sohn Gottfried von Eptingen
hatte Bernische Untertanen bei Thun überfallen. Die Berner betrachteten
diese Untat als Landfriedensbruch und wollten des Übeltäters habhaft werden. |
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1356 |
Erdbeben von Basel, Schäden sinnt keine
erwähnt. |
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1380 |
Gottfrieds Sohn Henmann verkaufte um 1380 die Burg an
die Geschwister Markwart, Kötzmann und Elsi von Baden. |
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Wenige Jahre später kam die Burg als Geschenk an das
Deutschordenhaus Beugen. Markwart war Deutschordensritter |
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Aus geistlicher Hand gelangte es durch
Verkauf an Petermann Sevogel. Dieses reich ritterlichen Patriziergeschlecht
pflegte einen ritterlichen Lebensstiel. Die neuen Eigentümer erweiterten die
Burg beträchtlich. |
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In den unruhigen Zeiten des
Armangnakeneinfals öffneten die Sevogel ihr festes Haus Basler Söldnern. |
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1444 |
Henmann fiel in der Schlacht bei St.
Jakob. Drei Jahrzehnte später starb die Familie aus. |
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17 Jh. |
Wildenstein wechselte darauf mehrmals den
Besitzer, bis es in die Hände des Juristen Johannes Bär von der Universität
Basel Gelangte. Brachte unter neuen Besitzern bauliche
Veränderungen. |
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1594 |
Im Weichbild des Schlosses war
1594 der Rappenkrieg
gütlich beigelegt worden. Nach der Reformation und dem Erwerb größerer
Herrschaftsgebiete im Sisgau durch die Stadt war es zwischen dem Bischof als
Lehenherrn und Basel wegen verschiedener strittiger Rechte zu Prozessen
gekommen. Basel musste sich ein Schiedsspruch beugen und dem Bischof eine
Entschädigung von 200`000 Gulden auszahlen. Die
Stadt Basel versuchte mit einer Weinsteuer, auf jedes Mass Wein sollte ein
Rappen entrichtet werden. Um die Steuer nicht so offenkundig werden zu
lassen, wollte man den Inhalt der Mass verringern. Doch die Landbevölkerung
in den Ämtern Farnsburg und Waldenburg wehrte sich dagegen. Die
Verhandlungen führten zu keinem Ergebnis.
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Es gelang dem Wortführer Hans Siegrist von
Niederdorf , die Bevölkerung aufzuwiegeln. Er brachte einen Haufen von
500 bis
600 Bewaffneten
zusammen Die Basler sandten sofort ihren Ratsherrn Andreas Ryff nach
Liestal, um den Rädelsführer gefangenzunehmen. Statt ans Fest
(Büchsenschützen Freischisseen) zog er mit einer Gruppe auf die Landschaft.
Doch die Bauern haben sich auf eine Schar von
3000 erhöht. Durch
Bubendorfer Pfarrer kam es zur einer Aussprache, die Streit wurde beigelegt. |
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1684 |
Erwarb Meinrad von Planta von Wildenberg
das Schloss mit Umschwung. Nach seinem Tod wurde der alte Wohnturm
aufgegeben. Plantas Witwe Sophie von Rosen baute die Ökonomie- und
Gesindehäuser innerhalb der Umfassungsmauern zu ihrem Wohnhaus um. |
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1792 |
Seit
1792 befindet sich
Wildenstein im Besitz der Familie Vischer, die das Schloss in gutem Zustand
hält. |
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15.06.2011 |
Die Regierung will
zwei der drei Schlösser in Kantonsbesitz verkaufen. Vor
allem der Verkauf von Schloss Wildenstein ob Bubendorf
mit seinem Gutsbetrieb stösst auf grossen Widerstand (BAZ) |
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Quellen: |
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