|
|
Burg Nr. 54 |
|
Besucht am: 14.02.2003 |
|
|
|
|
|
|

| 1194 |
Am 14. März 1194, sichert Papst Coelestin III dem Kloster Beinwil den Schutz des apostolischen Stuhles zu und sichert ihm alle gegenwärtigen und zukünftigen Besitzungen, u.a. auch Zwingen (Zinwigen) zu, es ist dies die erste Erwähnung vom Namen Zwingen. Am 14. März 1994 hätte also Zwingen wahrscheinlich seinen 800 Geburtstag feiern können. |
|
| 1312 |
Das Wasserschloss Zwingen wurde urkundlich erstmals 1312 erwähnt. Nachdem dessen Erbauer, die Freiherren von Ramstein ausstarben ging das Schloss an den Fürstbischof von Basel über. Rund 300 Jahre residierten dessen Vögte auf dem Schlossgut. |
|
| 1359 |
Aber auch schon im Mittelalter bestand eine Verbindung von Zwingen aus in die weite Welt. Unten im Rhonetal in Avignon, sprach man im Jahre 1359 von der Oswaldskapelle in Zwingen. |
|
| 1309 |
Seit 1309 residierten dort die Päpste in der "Babilonischen Gefangenschaft" |
|
| 1359/60 |
Im Papstpalast hatten sich 18 Bischöfe am 6. September 1359 eingefunden. Sie legten fest, dass dem Besucher des Schlosskapelle von Zwingen für jeden Besuch einen Ablass von 40 Tagen gewährt werde. Der Bischof von Basel fügte 1360 weitere 40 Tage hinzu. Der Ablassbrief meldet, dass sich die Oswaldskapelle innerhalb der Schlossmauer befindet. Es gab Zeiten, wo die Kapelle einen eigenen Kaplan besass, der über eine eigene Pfründe verfügen konnte. |
|
| 1792 |
Die französische Revolution brachte einen gewaltige Wende auf allen Lebensgebieten. 1792 wurde das Schlossgut Nationalgut. |
|
| 1793 |
Wurde das Bistum Basel mit Frankreich vereinigt. Das Schloss Zwingen wurde als Nationalgut erklärt und an den französischen Bürger Laquion verkauft. Mehrmals wechselte es in den folgenden Jahrzehnten den Besitzer. |
|