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5 Jh. |
Die Geschichte von Stein am Rhein ist von Beginn weg
geprägt durch seine Lage am Fluss. Bereits im 5.
Jahrtausend v. Chr. war die Gegend am linken Rheinufer von Bauern und
Fischern bewohnt. An der Wende zur neuen Zeitrechnung drangen die Römer in
dieses Gebiet vor. |
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1007 |
Vor 1007 verlegte Keiser Heinrich II. die
Benediktinerabtei St. Georgen von Hohentwiel an den Rhein; aus der ehem.
Fischersiedlung entwickelte sich in de Folge ein befestigter Marktort. |
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1267 |
Zur Stadt erhoben |
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1425 |
Im Jahr 1457 gelang es
der Stadt in einem Kraftakt sondergleichen, den stark verschuldeten
Burgvögten (Burg Hohenklingen)
ihre sämtlichen Rechte und ihren ganzen Besitz in und um Stein am
Rhein abzukaufen. Angesichts der österreichischen Bedrohung schloss die
nunmehr reichsfreie Stadt nur zwei Jahre später mit Schaffhausen und Zürich
ein Schutz- und Trutzbündnis ab und schaffte so teilweise den Anschluss an
die Eidgenossenschaft. |
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17 Jh. |
Erste Krisen setzten im 17.
Jahrhundert ein und brachen nie mehr ganz ab. Streitigkeiten um gewisse
Hoheitsrechte mit dem thurgauischen Landvogt und Zürich einerseits sowie
Einbussen im Handelswesen zugunsten von Schaffhausen und Konstanz anderseits
beeinträchtigten teilweise die Entwicklung der Stadt. |
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1920 |
Einen weiteren schweren ökonomischen Rückschlag erlitt die Stadt
1920 mit dem Konkurs der Spar- und Leihkasse
Stein am Rhein. Betroffen waren Kleinsparer wie auch Unternehmer. Die Folge
davon waren Auswanderung und der Wegzug finanzkräftiger Familien. Zur
Erholung trug die Entstehung neuer Handwerker- und Industriebetriebe sowie
die Blüte der Schuhfabrik Henke, des weitaus grössten Unternehmens der
Stadt. Sie halfen auch, die Zeit der Kriege und Depression zu überwinden. |
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(ehem.) Besitzer: Zürich, Schaffhausen |
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