Schweiz

Solothurn

 

Burg Nr. 301

Turmruine Obergösgen

Besucht am:

27.08.2006

 

     

 

     
      Tuffstein-verkleidung          

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 13 Jh.
Zerstört:  
LK. Koordinaten: West-Ost. 000  Süd-Nord. 000
Gründer:  
Ortschaft: 4653 Obergösgen
Grundriss:
   
 
   
 

 

Die Burg kann Immer besichtigt werden.

 

Kein Absturzgefahr.

 

In der nähe der Burg, (Schachenstr)

GPS: N: 47°21`40 /  O: 7°57`13

 

Restaurant in der Ruine, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Ja.

 

Befindet sich auf einem kleinen bewaldeten Hügel, am Rand eines stillgelegten Seitenarms der Aare, in der Nähe von Obergösgen.

 

Länge: Ca. 600m
Wanderzeit: Ca. 10min
Schwierigkeit: Leicht. Fon der Brücke der Aare entlang Richtung AKW
 

 

 

Untersuchungen von 1986 bestätigen, dass es sich um einen befestigten Siedlungs-platz aus der Eisenzeit handeln muss, der freilich noch im Mittelalter strategische Vorteile für den Standort einer Burg bot. Bei den Grabungen kam auch ein Stück Mauer einer älteren Burg zum Vorschein, eine zirka einen Meter breite Fundamentlage aus sorgfältig gesetzten Bollensteinen. Daran kam dann die Bruchsteinmauer zu stehen, von der sich nur mehr die unterste Lage erhalten hat.

 
 

Das Gösgeramt zählte zu den burgenreichsten Gegenden der Schweiz. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts, also gleichzeitig mit dem Bau der Burg in Niedergösgen, wurde auf dem Berg-hügel über der Aare ein neuer, massiver Turm gebaut

 
 

Der Tuffsteinverkleidete Raum im Innern der Burg ist sehr selten; eine mögliche Erklärung ist, dass dieser Raum als Wasserzisterne benutzt wurde. Verwitterung und Unterspülung durch die Aare liessen im Laufe der Zeit die ganze südliche Mauer abstürzen. In den Jahren 1986/87 wurde die Burg saniert.