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Burg Nr. 301 |
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Besucht am: 27.08.2006 |
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| Tuffstein-verkleidung |
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Untersuchungen von 1986 bestätigen, dass es sich um einen befestigten Siedlungs-platz aus der Eisenzeit handeln muss, der freilich noch im Mittelalter strategische Vorteile für den Standort einer Burg bot. Bei den Grabungen kam auch ein Stück Mauer einer älteren Burg zum Vorschein, eine zirka einen Meter breite Fundamentlage aus sorgfältig gesetzten Bollensteinen. Daran kam dann die Bruchsteinmauer zu stehen, von der sich nur mehr die unterste Lage erhalten hat. |
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Das Gösgeramt zählte zu den burgenreichsten Gegenden der Schweiz. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts, also gleichzeitig mit dem Bau der Burg in Niedergösgen, wurde auf dem Berg-hügel über der Aare ein neuer, massiver Turm gebaut |
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Der Tuffsteinverkleidete Raum im Innern der Burg ist sehr selten; eine mögliche Erklärung ist, dass dieser Raum als Wasserzisterne benutzt wurde. Verwitterung und Unterspülung durch die Aare liessen im Laufe der Zeit die ganze südliche Mauer abstürzen. In den Jahren 1986/87 wurde die Burg saniert. |
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