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Die Gegend am Nordabhang des Bruderholzes, etwa
einen Kilometer ausserhalb der früheren Mauern des alten Kernes der Stadt Basel,
erschien bereits 1194 in den Urkunden als Cundoltingin. Da es früher zur
ländlichen Umgebung Basels zählte, wurden dort im 14. und
15. Jahrhundert eine
Reihe von Wasserschlössern als herrschaftliche Sitze erbaut. |
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Die vier Gundeldinger Schlösser hiessen
grosses Gundeldingen, unteres mittleres Gundeldingen, oberes
mittleres Gundeldingen und vorderes Gundeldingen. Ausser dem
Unteren mittleren Gundeldingen, welches Heute den Namen Thomas Platter-Haus
trägt und sich mitten zwischen den Quartierhäusern versteckt, und dem
vorderen Gundeldingen, welches ebenfalls mitten im Wohngebiet liegt, sind
all diese Schlösser mit der Zeit verschwunden. |
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Während das Platterhaus (Gundeldingerstrasse 280) "Unteres mittleres
Gundeldingen" genannt wurde, war dieses Schlösschen eben das vordere. Vielleicht
liegt es an seiner versteckten Lage, dass Fritz Hauswirth in Band 7 über die
Burgen und Schlösser der Schweiz das Bauwerk 1971 irrtümlich für abgerissen
erklärte. Er schrieb dass es nach 1930 niedergelegt worden sei. Aber
Totgesagte leben ja bekanntlich länger. |
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