|
1101 |
Erstmalige Erwähnung des Ortes Willineshôwo
|
|
|
|
Die Freiherren von Hasenburg (Stammsitz Asuel im Jura)
erwerben im 12. Jahrhundert einen vorerst
bescheidenen Grundbesitz im Raume Willisau.
|
|
|
1302/03 |
Vom Frühjahr 1302 bis
Sommer 1303 gründen die drei Brüder Markward,
Heimo und Walter von Hasenburg in der wasserreichen Au zwischen Gütsch und
Schlossberg die Kleinstadt Willisau. |
|
|
1330 |
Willisau erhält das Recht zur Abhaltung von Jahr- und Wochenmärkten
|
|
|
1367 |
Durch Heirat werden die Grafen von Aarburg Willisauer Stadtherren
|
|
|
1375 |
Im Gugler-Krieg lässt Herzog Leopold die noch schlecht bewehrte Kleinstadt
abbrennen
|
|
|
1386 |
"Landesvater" Herzog Leopold befiehlt beim Auszug aus Willisau die erneute
Vernichtung der Stadt (vor der Schlacht bei Sempach)
|
|
|
1407 |
Die Nachfahren der Hasenburger verkaufen Stadt und Grafschaft Willisau an die
Stadt Luzern - Die lukrative Landvogtei Willisau ist vier Jahrhunderte Teil des
Stadtstaates Luzern |
|
|
1471 |
Willisau wird durch einen Stadtbrand zerstört
|
|
|
1704 |
Der Grossteil der Stadt brennt zum vierten Mal ab
|
|
|
1798 |
Im Gefolge der Staatsumwälzung verlieren die Stadtbürger ihre Vorrechte. Die
Steuerbezirke Stadt und Kirchgang ausserhalb der Stadt werden zu Munizipalitäten
|
|
|
2004 |
25.01.2004 Abstimmung zur Wiedervereinigung der beiden Gemeinden Willisau-Stadt
und Willisau-Land |
|
|
2006 |
Vereinigung der Gemeinden Willisau-Stadt und Willisau-Land zur Gemeinde Willisau |
|
|
|
Ursprungshaus der Willisauer Ringli
Das Gebäude besteht aus zwei Ursprungshäusern, deren
linkes von Léon Nordmann für die Warenhaus-Kette Manor gemietet wurde, deren
rechtes aber das Ursprungshaus der Willisauer Ringli ist; um 1850 wurden
solche zum ersten Male von Heinrich Maurer hergestellt, das ursprüngliche
Rezept war ihm durch zweite Frau, Martha Peyer, Köchin auf
Schloss Heidegg, übergeben worden; 1880 wurde
das Haus verpachtet und später an Moritz Amrein-Brügger verkauft; 1924
wurden die beiden Häuser zu einem Geschäfts- und Wohnhaus umgebaut, 1930 um
ein Café erweitert und in „Gebr. Amrein & Co." umbenannt; die
Ringliproduktion wurde zuerst durch Walter Renggli-Amrein, später dann durch
Walter Renggli-Schüpbach und heute durch Michael Renggli-Kurmann
weitergeführt. |
|
|
|
Quellen: |
|
| |
|
|