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1201 |
In einem Gütervertrag des Klosters St.Urban vom Jahre
1201 wird ein Notker (Noggerus de Haltun) als
erster Vertreter des zähringischen und kiburgischen Dienstmannengeschlechts
aus dem solothurnischen Wasseramt erwähnt. |
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1220 bis 1260 |
Spärliche Hinweise lassen sich in den Jahren
1220 bis 1260 über
Gottfried, Kuno und Johann von Halten finden. Ihre Bedeutung als Herren der
gleichnamigen Burg ist gering, denn ihr Territorium umfasste bloss <Twing
und Bann mit aller Rechtsame zu Halten, Kriegstetten, Oekingen, Hersiwil und
Recherswil>. Als kiburgische Dienstleute hingegen treffen wir sie in Hohen
Ämtern. |
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1337 |
Ulrich von Halten als Schultheiss in Thun. |
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1332 |
Als sich im Jahre 1332
Berner und Solothurner mit den kiburgern massen, wurde die Burg verbrannt,
der Edelknecht Konrad von Halten geriet sogar in Gefangenschaft. Er
verkaufte nun die hälfte des alten Besitzes einem vornehmen Berner Burger;
die andere hälfte jedoch gehörte der Klara von Halten, die in Solothurn
durch Heirat mit dem Rittergeschlecht Spiegelberg verbunden war. |
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1367 |
Ihr gelang 1367, vom
Berner Burger Burkhard von Esche den veräusserten Teil zurückzukaufen, womit
ihr Sohn Imer von Spiegelberg sowie ihr Enkel Henmann die alte Herrschaft
wieder ganz allein Besassen. |
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1413 bis 1451 |
Die Spiegelberger waren führende Politiker: Imer III.
amtete 1413 bis 1417,
Henmann von 1422 bis 1451
als Schultheiss in Solothurn. Letzterer räumte der Stadt ein Vorkaufsrecht
auf sein wasserämtisches Besitztum ein. Trotzdem ging der Kauf nicht leicht
vonstatten, zumal er mit einem Eheprozess verkoppelt wurde. |
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1466 |
Der Hader wurde schliesslich am
5.September 1466 doch zugunsten Solothurns entschieden; Bern behielt
immerhin in dieser Gegend noch zweihundert Jahre lang die hohe
Gerichtsbarkeit. |
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1545 |
Solothurn schlug das neuerworbene Gut zur Vogtei
Kriegstetten. Bereits im Jahre 1545 wurde der
Turm für fünfhundert Gulden repariert. |
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1700 bis 1962 |
Er diente im
17.Jahrhundert als
Gefängnis, bot dann bis in die Neuzeit einer
Bauerfamilie Wohnung gehört seit
1962 der Stiftung
Halten, die mit Hilfe des Kantons und des Bundes den
Turm gänzlich restaurierten. |
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Quellen: Solothurnische Burgen |
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