Schweiz

Basel-Land

 

Burg Nr. 530

Burgmotte Zunzgen Büchel

Besucht am: 05.04.2010

 

   

 

   
            Eh. Aussenwerke    

Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 10 Jh.
Aufgelassen: 11 Jh.
LK. Koordinaten: West-Ost. 327.790 Süd-Nord. 255.170
Gründer: Keine urk. Erwähnung.
Ortschaft:

4455 Zunzgen

 
Grundriss, Standort der Anlage:
 

 
 
 

 

Die Burghügel ist immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

Parkplätze bei der Motte

GPS: N: 47°26.825 / O: 7°48.376

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Bauweise:    
Höhe: 433  m.ü.M GPS: N: 47°26.808 /  O: 7°48.423
Burgentyp:    
Ja Ja
 
 
Länge: m Schulagasse
Wanderzeit: min Schwierigkeit: mittel 
 

 

 

Motte, Spuren von Holzbauten, Gut erhaltene Burgmotte am Rande einer Talterrasse über dem Dorfe Zunzgen. Aussenwerke (Graben) durch den Bau der Nationalstrasse zerstört.

 
10 Jh.

Eine erste künstliche Aufschüttung mit Holzbauten nach 10 Jh. Die eigentliche Motte, der steile, künstliche Hügel,

 
11. Jh.

Erst im 11. Jh. aufgeschüttet. Anlage wohl um 1100 verlassen. Am fusse der Motte, im Graben, Fund einer Holzleiter. Keine schriftlichen Nachrichten. Aus den späteren, vom

 
1223

Dorf und Burg gehörten wohl zur Herrschaft Homberg und fielen 1223 durch Erbschaft den Grafen von Habsburg-Laufenburg zu. Ihre Lehensleute waren zuerst die Edlen von Frick, seit 1406 die Eptinger.

 
14. Jh.

Fassbaren Besitzverhältnissen im Raume Zunzgen können keine Rückschlüsse auf allfällige Inhaber der Mottenburg gezogen werden.

 
1950

Ausgrabungen seit 1950 erbrachten den Nachweis einer in drei Phasen errichtete Wehranlage. Eine ursprüngliche Flachsiedlung, umgeben von einem Wall, wohl um die Zeit von 900 zu datieren.

 
 

Die kugelige Aufschüttung am südlichen Dorfausgang hat ein Volumen von ca. 6000m3. Eine sorgfältige Untersuchung förderte 1950 Teile einer frühmittelalterlichen Burganlage zu Tage.

 
 

 

 
  Der Sage nach soll Attila der Hunnenkönig dort Begraben sein.  
     
  Weblinks:  
 

Quellen: Burgen von A bis Z. Werner Meyer.

 
 
Letzte Aktualisierung: 10.11.2011 Fehler entdeckt?