Schweiz

Uri

 

Burg Nr. 139

Ruine Zwing Uri

Besucht am:

05.03.2004

 

     

 

     
      Wohnturm          

 
Bewertung:
Baujahr, erstmalige Erwähnung: 12 Jh.
Zerstört: 1320
LK. Koordinaten: West-Ost. 694.080  Süd-Nord. 181.090
Gründer:  
Ortschaft: 6473 Silenen
Grundriss:
   

   
 

 

Immer zugänglich

 

Kein Absturzgefahr.

 

Im Dorf,

GPS: N: 00°00`00 /  O: 0°00`00

 

Restaurant in der Burg, Nein.

Feuerstelle bei der Burg. Nein.

 

Die Ruine ist seit 1928 im Besitz des Schweizerischen Burgenvereins

 
Nein  
Schwierigkeit:

Der Zugang führt hinter dem Schulhaus Amsteg im Zickzack zum Hügel hinauf, schwenkt dann nach rechts zur Gotthardbahn hinüber, führt dem Hang entlang talabwärts bis zur kleinen Senke und von dort zum Burghügel hinauf, Festes Schuwerk ist empfohlen.

 

 

 

Die Burgruine Zwing Uri stammt aus dem Mittelalter. Der mächtige Turmsockel ist der einzige noch verbliebene Rest dieser Burganlage.

 
 

Gemäss Überlieferung wurde die Burg bei den Freiheitskämpfen der Innerschweizer zerstört.

 
1150

Die archäologische Untersuchung ergab, dass das Flüeli schon um 1150 besiedelt war.

 
1200

Um 1200 wurde die bäuerliche Hofanlage mit einem mächtigen Turm ergänzt.

1320

Gewaltsam zertört

14 Jh.

Der Turm muss bis ins frühe 14. Jh. bewohnt gewesen sein. Als Besitzer der Turmburg wird eine Familie aus dem ländlichen Lokaladel angenommen. Der Burgname Zwing Uri taucht erstmals in der Chronik des "Weissen Buches" auf. Er weist auf einen Herrschaftsanspruch hin.

 
1978

Im Jahre 1978 wurden umfangreiche Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten vorgenommen.

 
 

Literatur: Werner Meier, Die Ausgrabungen auf Zwing Uri. Archäologische Beiträge zur Burgenforschung in der Urschweiz. Schweizerischer Burgenvereins, Band 11 (Olten 1984)